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Oldershausen, lw: Heftige Sturmböen sorgten am Wochenende vielerorts für Einsätze der Feuerwehr. In der Samtgemeinde Elbmarsch traf es jetzt einen Autofahrer aus dem Landkreis Peine, der mit seinem PKW und einem Anhänger mit Planen Aufbau auf der Bundestraße 404 unterwegs war. Kurz vor der Ausfahrt Oldershausen erfasste ihn eine Windböe. Der Anhänger kam ist schlingern, kippte um und riss das Zugfahrzeug mit in den Seitenraum. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt und konnte sich nicht selbst aus seinem Fahrzeug befreien.

Elbmarsch, lw: Zwei schwere Verkehrsunfälle innerhalb von nur drei Stunden hatten jetzt die Feuerwehren der Elbmarsch abzuarbeiten. Gegen 12:42 Uhr ereignete sic der erste Unfall direkt auf der Elbbrücke. Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestossen. Hier leisteten die Feuerwehren aus Rönne, Marschacht und Tespe Hilfe und versorgten zunächst die beiden schwerverletzten Fahrzeugführer, eine 20-jährige Faherin und einen älternen Herrn.

Bereits um 15:28 Uhr ereignete sich der zweite Unfall nahe der Anschlußstelle Eichholz. Laut Zeugenaussagen staute sich der Verkehr aus Richtung Süden. Ein Verkehrsteinehmer wollte deshalb auf der Bundestrasse wenden und übersah den Gegenverkehr. Eine entgegenkommende Fahrzeugführerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem wendenden Fahrzeug. Nachfolgende Fahrzeugführer leisteten erste Hilfe und befreiten die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug. Die Feuerwehren aus Oldershausen, Marschacht und Tespe leisteten technische Hilfe und sicherten die Unfallstelle. Im dichten Feierabendverkehr war die Bundestrasse 404 für ca 45 Minuten voll gesperrt. Rückstaus bildeten sich mehrere Kilometer beidseitig auf der B404, sowie auf der L217 in beide Richtungen.

 

Oldershausen, lw: Zu einem Arbeitsunfall rückte kürzlich die Feuerwehr Oldershausen aus. Beim Entladen eines mit Zaunlatten beladenen LKW’s unterschätzte der niederländische Fahrer seine Fracht, die er mit seinem Gabelstapler transportierte und kippte mit samt der Ladung und seinem Gabelstapler nach vorne über. Hierbei zog der Fahrer sich eine Platzwunde zu die durch die Besatzung des alarmierten Rettungswagens versorgt wurde. Vorsorglich wurde der Fahrer ins Krankenhaus transportiert.

Krümse, lw: Zu einem Feuer in der Krümser Straße rückten jetzt die Feuerwehren Schwinde/Stove, Rönne, Marschacht, Tespe und Bütlingen aus. Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes hatte eine Heumiete mit ca. 80 Rundballen aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Stove, lw: Einen Totalverlust hat ein Lohnunternehmer aus Drage zu beklagen, nachdem sein Maishäcksler während der Fahrt in Flammen aufging.

Am späten Dienstagabend befindet sich der Fahrer mit seinem Erntegerät auf der L217 in Richtung Drage fahrend in Stove als er bemerkt, das etwas mit seinem Fahrzeug nicht stimmt. Schnell wird ihm klar, dass an seinem Fahrzeug ein Feuer ausgebrochen ist. Geistesgegenwertig lenkt der Fahrer den Maishäcksler von der Straße weg auf ein bereits abgeerntetes Feld, längsseits der L217 und verhindert damit größeren Schaden an der Fahrbahn oder gar das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude entlang der Straße.

Die alarmierten Feuerwehren aus Tespe, Marschacht, Stove und Rönne konnten den Brand schnell löschen, einen Totalschaden jedoch nicht verhindern. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die L217 in der Ortsdurchfahrt Stove voll gesperrt werden.

Oldershausen, lw: Zu einem besonderes ekligen Einsatz wurde jetzt die Feuerwehr Drage (LK Harburg) gerufen. Angefordert hatte die Feuerwehr das Ordnungsamt der Samtgemeinde Elbmarsch, die einem Hinweis der Bevölkerung nachging, dass in der Neetze nahe der Ortschaft Oldershausen Tierkadaver gesichtet worden waren. Mit ihrem Kleinboot suchte die Feuerwehr daraufhin den Fluss ab und wurde schnell fündig. Beißender Verwesungsgeruch führte die Einsatzkräfte direkt zu den ersten Fundstücken.

Insgesamt zehn Schafsköpfe, Schafsfelle und jede Menge Gedärme und Innereien wurden durch die Feuerwehr aus dem Fluss gefischt und an Land in bereitgestellten Leichensäcken gesammelt. Wegen der Seuchengefahr ging die Feuerwehr hier teils mit besonderen Schutzanzügen vor.

Eine erste Begutachtung der ekligen und bereits verwesenden Fundstücke durch das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ergab keinen Hinweis auf die Herkunft der illegal entsorgten Schlachtabfälle. Diese entstanden vermutlich bei einer illegalen Schlachtung. An den Tierköpfen wurden keinerlei Ohrmarken oder Tätowierungen gefunden. Lediglich Reifenspuren, die direkt am Flussufer der Fundstelle endeten, weißen auf die gezielt illegale Entsorgung hin. Die gesammelten Schlachtabfälle werden jetzt durch einen Abdecker abgeholt und fachgerecht entsorgt.

Krümse, lw: Mit einem Schrecken kam am Sonntagmorgen eine Familie aus Krümse davon. Während des kochens kam es vermutlich in der Dunstabzugshaube der Küche zu einem technischen Defekt in dessen Folge ein Feuer in der Küche ausbrach. Als Die Bewohnerin des Hauses den Brand bemerkte, warnte sie sofort die übrigen Bewohner des Hauses, was die beiden Söhne der Familie auf den Plan rief. Beide selbst aktive Feuerwehrleute, unternahmen erste Löschversuche und alarmierten umgehend ihre Kameraden der Feuerwehr über den Notruf. Als die Löschversuche nicht zu einem Erfolg führten, evakuierten Sie folgerichtig das Haus und brachten ihre Eltern sowie die Großmutter in Sicherheit.

Stove, lw: Den installierten Rauchmeldern hat es ein Ehepaar vermutlich zu verdanken, dass ihr Mobilheim auf dem Campingplatz Stover Strand nicht bis auf die Grundmauern niederbrannte. Ein technischer Defekt an einem Ladegerät verursachte augenscheinlich einen Brand, in dessen Folge die Zimmereinrichtung des Mobilheimes ebenfalls Feuer fing. Die Ehefrau, die sich im Garten aufhielt, wurde durch berstende Fensterscheiben, gefolgt von den eindringlichen Signaltönen der Rauchmelder auf die drohende Gefahr aufmerksam und versuchte noch den Brand aus eigener Kraft zu löschen.

Bütlingen, lw: Zu einem Feuer rückte jetzt die Feuerwehr Bütlingen aus. Ein Trecker war in einer Maschinenhalle in Brand geraten.

Bereits am Nachmittag hatte der Unternehmer den Trecker nach getaner Arbeit in seiner offenen Maschinenhalle abgestellt. Knapp dreieinhalb Stunden später bemerkt eine Anwohnerin nach eigenen Angaben das Feuer und alarmiert die Feuerwehr. Mit zwei Fahrzeugen rückt die Bütlinger Feuerwehr aus und kann mit 3 C-Rohren und einem Schaumrohr den Brand zügig löschen und damit verhindern, dass die Halle und weitere Maschinen dem Feuer zum Opfer fallen.

Was zu dem Brand führte ist noch unklar. Ebenso die genaue Schadenshöhe. Hier hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen

Am vergangenem Wochenende kam es erneut zu einem nächtlichen Einsatz der Rettungskräfte beidseits der Elbe, nachdem ein Schwimmer als vermisst gemeldet wurde.

Drei Männer hatten sich in der Nacht offenbar zum Ziel gesetzt die Elbe, oberhalb des Stauwehres, zu durchschwimmen. Nachdem auf der Schleswig-Holsteiner Seite nur zwei Männer ankamen, allarmierten diese gegen kurz nach halb zwei in der Nacht die Rettungskräfte. Eine groß angelegte Rettungsaktion auf beiden Seiten der Elbe ist die Folge. Beidseits des Stroms eilen Rettungsdienst und Feuerwehren an den Strom. Taucher werden alarmiert und die Polizei prüft den Einsatz eines Spezial-Hubschraubers mit Wärmebildkamera. Die Feuerwehren lassen ihre Boote zu Wasser und suchen den Fluß ab.

Nach gut einer halben Stunde gibt es dann Entwarnung. Die vermisste Person wird auf Schleswig-Holsteiner Seite aufgefunden und der Einsatz der Retter beendet. Ob die lebensgefährliche Elbquerung und der Einsatz der Retter weitere Folgen für die drei Männer haben wird, klärt nun die Polizei.

Marschacht, lw: Es ist kurz nach 2:00 Uhr morgens, als bei der Rettungsleitstelle in Winsen der Notruf eines Freizeitskippers eingeht. Mit Motorschaden treibt seine Segelyacht führerlos auf der Elbe Höhe Marschacht. Auf Grund der ersten Meldung bestand die Gefahr, das die Yacht samt ihren beiden Besatzungsmitgliedern auf das Rönner Wehr zutreibt.