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Drage, lw: Im Straßengraben endete die Fahrt eines PKW-Fahrers auf dem Weg in Richtung Winsen. In einer scharfen Rechtskurve nahe der Kompostanlage Drage, verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben.  Dort blieb das Fahrzeug auf dem Dach liegen.

Der Fahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Die Besatzung des herbeigerufenen Rettungswagens versorgte den leichtverletzten Fahrer. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Drage sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab.

 

Hochwassereinsatz – Feuerwehren der Elbmarsch helfen im Hildesheimer Hochwassergebiet

Hildesheim/Groß Düngen, lw: Vollgelaufene Keller und aufgeschwemmte Öltanks. Nach einem Dammbruch in der Gemeinde Bad Salzdefurth hat der Fluss Innerste weite Teile der Ortschaft Groß Düngen überflutet. Wie vielerorts im Landkreis Goslar und Hildesheim sind die Rettungskräfte von Feuerwehr und THW im Dauereinsatz gegen ein Jahrhunderthochwasser nach sintflutartigen Regenfällen. Zuviel für die Feuerwehren vor Ort. Deshalb werden weitere Kräfte aus anderen Landkreisen um Unterstützung angefordert. Auch der Landkreis Harburg beteiligt sich mit mehreren Zügen der Kreisbereitschaft an den Hilfsmaßnahmen.

Mit dabei ist auch der Brandbekämpfungszug 3, der sich aus diversen Feuerwehren der Elbmarsch zusammensetzt. Geführt vom Einsatzleitfahrzeug der Tesper Feuerwehr trafen sich die Feuerwehren Avendorf, Bütlingen, Oldershausen, Rönne und Schwinde-Stove am Zugsammelplatz an der feuerwehrtechnischen Zentrale mit den weiteren Fachzügen Brandbekämpfung 1 und 2, Kommunikation, Wasserförderung und Verpflegung.

26 Stunden pumpen die Feuerwehren einen Keller nach dem anderen aus, legen Garagen und Bahngleise trocken. Als die Pegelstände sinken können erste Kräfte aus dem Einsatz rausgelöst werden. Für die Feuerwehren aus dem Landkreis Harburg endet der Einsatz und sie können sich auf den Heimweg machen. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine dankbare Bevölkerung.

 

Tespe, lw: Einsatzalarm für die Feuerwehren der Gemeinde Tespe. Mit dem Einsatzstichwort „brennt Haus“ werden die Wehren Tespe, Bütlingen und Avendorf in die Straße „Im Westerfeld“ beordert. Vor Ort sind bereits die Bewohner und Nachbarn mit Eimern und Gartenschläuchen mit dem Löschen einer Sichtschutzwand beschäftigt. Entgegen der ersten Meldung beschrängte sich die Brandausbreitung lediglich auf die hölzerne Sichtschutzwand. Ein Eingreifen der Wehren aus Bütlingen und Avendorf ist nicht mehr nötig. Die Kräfte der Feuerwehr Tespe löschten den Brand schnell ab und kontrollierten den Löscherfolg mit einer Wärmebildkamera um ein verdecktes Übergreifen auf das Wohnhaus ausschließen zu können. Die Brandursache wurde noch vor Ort durch die Polizei mit dem Bewohner geklärt. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.

 

Wohnhaus brennt in Hunden nieder – Leblose Person durch Feuerwehr geborgen

Hunden/ OT Mover, lw: Zu einem verheerenden Feuer rückten die Feuerwehren in der Samtgemeinde Elbmarsch in den frühen Morgenstunden aus. Gegen kurz nach sieben Uhr am Mittwoch des 19. April werden die Feuerwehren Hunden, Bütlingen, Oldershausen und Tespe zu einem Wohnhausbrand im Hundener Ortsteil Mover gerufen. Da noch Personen im Gebäude vermutet werden, werden durch die Rettungsleitstelle in Winsen außerdem ein Rettungswagen, sowie ein Notarzt alarmiert.

Mit einer brennenden Grünfläche hatte es nun die Feuerwehr Oldershausen zu tun. Ein aufmerksamer Bürger hat in der Feldmark das brennende Stück Schilf bemerkt und umgehend den Notruf gewählt. Die eintreffende Wehr aus Oldershausen bekämpfte den inzwischen nur noch schwelenden Brand mit Hilfe des Schnellangriffs und wurde so zügig Herr der Lage. Nach 30 Minuten war die 600 Quadratmeter große Fläche vollständig abgelöscht. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Marschacht musste nicht mehr tätig werden. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.

Oldershausen, lw: Heftige Sturmböen sorgten am Wochenende vielerorts für Einsätze der Feuerwehr. In der Samtgemeinde Elbmarsch traf es jetzt einen Autofahrer aus dem Landkreis Peine, der mit seinem PKW und einem Anhänger mit Planen Aufbau auf der Bundestraße 404 unterwegs war. Kurz vor der Ausfahrt Oldershausen erfasste ihn eine Windböe. Der Anhänger kam ist schlingern, kippte um und riss das Zugfahrzeug mit in den Seitenraum. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt und konnte sich nicht selbst aus seinem Fahrzeug befreien.

Elbmarsch, lw: Zwei schwere Verkehrsunfälle innerhalb von nur drei Stunden hatten jetzt die Feuerwehren der Elbmarsch abzuarbeiten. Gegen 12:42 Uhr ereignete sic der erste Unfall direkt auf der Elbbrücke. Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestossen. Hier leisteten die Feuerwehren aus Rönne, Marschacht und Tespe Hilfe und versorgten zunächst die beiden schwerverletzten Fahrzeugführer, eine 20-jährige Faherin und einen älternen Herrn.

Bereits um 15:28 Uhr ereignete sich der zweite Unfall nahe der Anschlußstelle Eichholz. Laut Zeugenaussagen staute sich der Verkehr aus Richtung Süden. Ein Verkehrsteinehmer wollte deshalb auf der Bundestrasse wenden und übersah den Gegenverkehr. Eine entgegenkommende Fahrzeugführerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem wendenden Fahrzeug. Nachfolgende Fahrzeugführer leisteten erste Hilfe und befreiten die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug. Die Feuerwehren aus Oldershausen, Marschacht und Tespe leisteten technische Hilfe und sicherten die Unfallstelle. Im dichten Feierabendverkehr war die Bundestrasse 404 für ca 45 Minuten voll gesperrt. Rückstaus bildeten sich mehrere Kilometer beidseitig auf der B404, sowie auf der L217 in beide Richtungen.

 

Oldershausen, lw: Zu einem Arbeitsunfall rückte kürzlich die Feuerwehr Oldershausen aus. Beim Entladen eines mit Zaunlatten beladenen LKW’s unterschätzte der niederländische Fahrer seine Fracht, die er mit seinem Gabelstapler transportierte und kippte mit samt der Ladung und seinem Gabelstapler nach vorne über. Hierbei zog der Fahrer sich eine Platzwunde zu die durch die Besatzung des alarmierten Rettungswagens versorgt wurde. Vorsorglich wurde der Fahrer ins Krankenhaus transportiert.

Krümse, lw: Zu einem Feuer in der Krümser Straße rückten jetzt die Feuerwehren Schwinde/Stove, Rönne, Marschacht, Tespe und Bütlingen aus. Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes hatte eine Heumiete mit ca. 80 Rundballen aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Stove, lw: Einen Totalverlust hat ein Lohnunternehmer aus Drage zu beklagen, nachdem sein Maishäcksler während der Fahrt in Flammen aufging.

Am späten Dienstagabend befindet sich der Fahrer mit seinem Erntegerät auf der L217 in Richtung Drage fahrend in Stove als er bemerkt, das etwas mit seinem Fahrzeug nicht stimmt. Schnell wird ihm klar, dass an seinem Fahrzeug ein Feuer ausgebrochen ist. Geistesgegenwertig lenkt der Fahrer den Maishäcksler von der Straße weg auf ein bereits abgeerntetes Feld, längsseits der L217 und verhindert damit größeren Schaden an der Fahrbahn oder gar das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude entlang der Straße.

Die alarmierten Feuerwehren aus Tespe, Marschacht, Stove und Rönne konnten den Brand schnell löschen, einen Totalschaden jedoch nicht verhindern. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die L217 in der Ortsdurchfahrt Stove voll gesperrt werden.

Oldershausen, lw: Zu einem besonderes ekligen Einsatz wurde jetzt die Feuerwehr Drage (LK Harburg) gerufen. Angefordert hatte die Feuerwehr das Ordnungsamt der Samtgemeinde Elbmarsch, die einem Hinweis der Bevölkerung nachging, dass in der Neetze nahe der Ortschaft Oldershausen Tierkadaver gesichtet worden waren. Mit ihrem Kleinboot suchte die Feuerwehr daraufhin den Fluss ab und wurde schnell fündig. Beißender Verwesungsgeruch führte die Einsatzkräfte direkt zu den ersten Fundstücken.

Insgesamt zehn Schafsköpfe, Schafsfelle und jede Menge Gedärme und Innereien wurden durch die Feuerwehr aus dem Fluss gefischt und an Land in bereitgestellten Leichensäcken gesammelt. Wegen der Seuchengefahr ging die Feuerwehr hier teils mit besonderen Schutzanzügen vor.

Eine erste Begutachtung der ekligen und bereits verwesenden Fundstücke durch das Ordnungsamt in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ergab keinen Hinweis auf die Herkunft der illegal entsorgten Schlachtabfälle. Diese entstanden vermutlich bei einer illegalen Schlachtung. An den Tierköpfen wurden keinerlei Ohrmarken oder Tätowierungen gefunden. Lediglich Reifenspuren, die direkt am Flussufer der Fundstelle endeten, weißen auf die gezielt illegale Entsorgung hin. Die gesammelten Schlachtabfälle werden jetzt durch einen Abdecker abgeholt und fachgerecht entsorgt.