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Drage, lw: Nachbarn ist es zu verdanken, dass nach einem Wasserrohrbruch in Drage nicht ein noch größer Schaden entstanden ist. Verwundert, da drüber das nach längerer Trockenperiode die Entwässerungsgräben an der Grundstücksgrenze gefüllt waren, machten sich die Nachbarn eines Doppelhauses auf die Suche nach der Quelle des Wassers. Schnell stießen sie dabei auf das angrenzende Doppelhaus. Aus dem Mauerwerk traten bereits große Mengen Wasser. Da auf klingeln an beiden Wohneinheiten kein Bewohner reagierte und augenscheinlich keiner zu Hause war alarmierten die Nachbarn umgehend die Feuerwehr über den Notruf.

Avendorf, FF: Die Freiwillige Feuerwehr Avendorf wurde am Himmelfahrtstag zu einem brennenden Baum alarmiert. Gegen 20:45 Uhr entdeckte der stellvertretende Ortsbrandmeister, nicht unweit seines Hauses, eine Rauchentwicklung auf einem Feld und setzte sogleich den Notruf ab.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte und erster Erkundung stellte sich heraus, dass es im Inneren eines alten hohlen Baumstumpfs brannte. Die Brandbekämpfung gestaltete sich anfangs schwieriger als gedacht, da der eingesetzte Trupp an den Brandherd im Inneren des Baumstumpfs nicht herankam. Durch den Einsatz einer Kettensäge wurde der Baumstumpf Stück für Stück ein- bzw. abgeschnitten, um somit die Löscharbeiten mit einem C- Rohr zu ermöglichen.
Nach gut einer Stunde konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden.
16 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner waren insgesamt im Einsatz.
Aus welchen Gründen der Baumstumpf in Brand geriet blieb ungeklärt.

 

Tespe, lw: Sie wollten gerade ins Bett gehen, als sie Brandgeruch in ihrer Wohnung bemerkten. Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Tespe stellen daraufhin ein Feuer in einem Dachgeschosszimmer ihrer Wohnung fest und alarmieren die Feuerwehr. Die Retter aus Tespe, Bütlingen und Avendorf eilen daraufhin zur Einsatzstelle. Von außen ist klar eine Rauchentwicklung über die gesamte Dachbreite zu erkennen, worauf der Einsatzleiter schon in der ersten Erkundungsphase die Feuerwehr Marschacht nachalarmieren lässt. Zum Löschangriff geht ein Trupp unter PA in das Gebäude vor. Mit einem Druckbelüfter wird das Gebäude rauchfrei gemacht. Der gezielte Löscheinsatz zeigt schnell Wirkung und eine Ausbreitung des Brandes kann nachhaltig vermieden werden. Zwei Bewohner des Hauses werden dem Rettungsdienst übergeben, der noch vor Ort die beiden Patienten behandelt. Ein Abtransport ins Krankenhaus ist jedoch nicht nötig. Nach gut einer Stunde kann „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden. Insgesamt warn drei PA-Trupps mit einem C-Rohr im Innenangriff. Was zu dem Brand führte ist noch unklar. Ebenso wie die Schadenshöhe.

 

Stove, lw: Zu einer Amtshilfe wurde jetzt die Feuerwehr Schwinde/Stove, sowie das DLRG und ein RTW des Landkreises Harburg am Mittwochabend an den Stover Strand alarmiert. Angefordert hatte die Retter die Polizei, die bereits vor Ort erste Ermittlungen durchführte. Passanten hatten am Stover Strand mutmaßlich menschliche Knochenteile gefunden und die Polizei alarmiert. Ein Fundstück konnte als Unterkieferknochen menschlicher Herkunft identifiziert werden. Ein zweites Fundstück sollte sich, laut Passanten noch an der ursprünglichen Fundstelle befinden. Zwischenzeitlich war diese mit der steigenden Flut allerdings überschwemmt worden. Das DLRG setzte zur Suche eine Unterwasserdrohne ein. Auf Grund der geringen Wassertiefe stellte sich dies aber als nicht zielführend heraus. Drei Retter des DLRG gingen dann mit Schutzausrüstung in das seichte Wasser um den Grund nochmals abzusuchen. Die Feuerwehr unterstützte hierbei mit der Ausleuchtung der Einsatzstelle auf Grund der zunehmenden Dunkelheit.

Die Suchaktion brachte jedoch keine weiteren Funde zu Tage, so das in Absprache mit der Polizei der Einsatz abgebrochen wurde.

 

Stove, lw: Zu einem Brand kam es jetzt auf dem Areal eines Campingplatzes  am Stover Strand. Ein Mobilheim hatte aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Nachbarn hatten den Brand bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Tespe, lw: Zu einem vermeidlichen Dachstuhlbrand wurden jetzt die Feuerwehren Tespe, Avendorf und Bütlingen gerufen. Die Bewohner eines Wohnhauses hatten eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Giebels und der Garage festgestellt. Für die Feuerwehr beginnt eine mühsame Suche nach dem Brandherd.

Marschacht, lw: Zu einem Brand in der Elbuferstraße mussten die Feuerwehren Marschacht, Oldershausen und Tespe in den frühen Morgenstunden am Dienstag ausrücken. Ein Carport hatte aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Oldershausen, lw: Ein hölzerner Mehrzweckschuppen fängt in Oldershausen aus noch ungeklärter Ursache Feuer. Schnell steht das Gebäude, in dem unter anderem Quads untergestellt waren und sich ein Hühnerstall befand, im Vollbrand. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zu zwei weiteren Wohnhäusern, die Gefahr laufen auch Feuer zu fangen.

Die alarmierte Ortsfeuerwehr Oldershausen hat nur knapp 50 Meter Anfahrtsweg. Der Einsatzort befindet sich in unmittelbarer Näher des Gerätehauses. Durch die Kameraden kann zügig eine erste Brandbekämpfung eingeleitet werden. Jedoch macht die Ausdehnung des Brandes die Hilfe weiterer Feuerwehren erforderlich. Diese sind auch bereits mit dem ersten Alarm alarmiert worden, starker Schneefall hat die Straßen jedoch spiegelglatt gemacht. Die Anfahrt der Feuerwehren Hunden, Bütlingen und Marschacht verzögert sich somit und die Ortswehr Oldershausen ist längere Zeit auf sich selbst gestellt.

Marschacht, lw: Ein CO-Warnmelder löst am Sonntagabend in einem Einfamilienhaus in Niedermarschacht aus. Die Bewohner suchen Hilfe über den Notruf der Feuerwehr. Feuerwehren aus Marschacht und Tespe, sowie der Fachzug „Spüren und Messen“ werden alarmiert. Nach ersten Erkundungen bestand für den Fachzug jedoch keine Notwendigkeit. Der Heizungsraum des Gebäudes wurde durch die Feuerwehr gelüftet. Nachdem der zuständige Gasversorger an die Einsatzstelle beordert wurde, konnte dieser ein Gasleck als Ursache ausmachen und den Schaden beheben. Die Einsatzstelle wurde daraufhin wieder an den Eigentümer übergeben.

 

 

Rönne/Geesthacht, lw: Erst vor gut zwei Wochen verlor ein 23-jähriger Kajak-Fahrer sein Leben als er durch das Wehr auf der Elbe in Rönne trieb. Jetzt rückten wieder gut 150 Einsatzkräfte zu einer Rettungsaktion an.

Mehrere Passanten hatten unabhängig eine Person mit einem Schlauchboot in unmittelbarer Nähe zum Wehr gesichtet. Ein Autofahrer, der die Elbe überquerte, sah ebenfalls den Schlauchbootfahrer und alarmierte die die Rettungskräfte. In Folge eilen Rettungskräfte aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf die Brücke, die Niedersachsen mit Schleswig-Holstein verbindet. Boote werden zu Wasser gelassen.

Stove, lw: Ein herrenloses Kajak, samt Gepäck, entdecken zwei Damen in Stove auf der Elbe treibend. Geistesgegenwärtig alarmieren sie die Rettungskräfte über den Notruf 112. Zudem machen sie ein Foto von dem Kajak, bevor sie es aus den Augen verlieren, was den Einsatzkräften später die Identifizierung erleichtern sollte.

Rettungskräfte aus den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein eilen zur Stelle wo das Kajak zuletzt gesichtet wurde. Zahlreiche Boote werden zu Wasser gelassen. Spezialkräfte wie die Tauchergruppe des Landkreises Harburg, sowie die DLRG Ortsgruppe Seevetal, die über eine Unterwasserdrohne verfügt und spontan Hilfe anbietet, machen sich ebenso auf den Weg, wie ein Hubschrauber der Polizei mit spezieller Technik zum Auffinden von Personen.