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Marschacht, lw: Zu einem Brand in der Elbuferstraße mussten die Feuerwehren Marschacht, Oldershausen und Tespe in den frühen Morgenstunden am Dienstag ausrücken. Ein Carport hatte aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

Oldershausen, lw: Ein hölzerner Mehrzweckschuppen fängt in Oldershausen aus noch ungeklärter Ursache Feuer. Schnell steht das Gebäude, in dem unter anderem Quads untergestellt waren und sich ein Hühnerstall befand, im Vollbrand. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zu zwei weiteren Wohnhäusern, die Gefahr laufen auch Feuer zu fangen.

Die alarmierte Ortsfeuerwehr Oldershausen hat nur knapp 50 Meter Anfahrtsweg. Der Einsatzort befindet sich in unmittelbarer Näher des Gerätehauses. Durch die Kameraden kann zügig eine erste Brandbekämpfung eingeleitet werden. Jedoch macht die Ausdehnung des Brandes die Hilfe weiterer Feuerwehren erforderlich. Diese sind auch bereits mit dem ersten Alarm alarmiert worden, starker Schneefall hat die Straßen jedoch spiegelglatt gemacht. Die Anfahrt der Feuerwehren Hunden, Bütlingen und Marschacht verzögert sich somit und die Ortswehr Oldershausen ist längere Zeit auf sich selbst gestellt.

Marschacht, lw: Ein CO-Warnmelder löst am Sonntagabend in einem Einfamilienhaus in Niedermarschacht aus. Die Bewohner suchen Hilfe über den Notruf der Feuerwehr. Feuerwehren aus Marschacht und Tespe, sowie der Fachzug „Spüren und Messen“ werden alarmiert. Nach ersten Erkundungen bestand für den Fachzug jedoch keine Notwendigkeit. Der Heizungsraum des Gebäudes wurde durch die Feuerwehr gelüftet. Nachdem der zuständige Gasversorger an die Einsatzstelle beordert wurde, konnte dieser ein Gasleck als Ursache ausmachen und den Schaden beheben. Die Einsatzstelle wurde daraufhin wieder an den Eigentümer übergeben.

 

 

Rönne/Geesthacht, lw: Erst vor gut zwei Wochen verlor ein 23-jähriger Kajak-Fahrer sein Leben als er durch das Wehr auf der Elbe in Rönne trieb. Jetzt rückten wieder gut 150 Einsatzkräfte zu einer Rettungsaktion an.

Mehrere Passanten hatten unabhängig eine Person mit einem Schlauchboot in unmittelbarer Nähe zum Wehr gesichtet. Ein Autofahrer, der die Elbe überquerte, sah ebenfalls den Schlauchbootfahrer und alarmierte die die Rettungskräfte. In Folge eilen Rettungskräfte aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf die Brücke, die Niedersachsen mit Schleswig-Holstein verbindet. Boote werden zu Wasser gelassen.

Stove, lw: Ein herrenloses Kajak, samt Gepäck, entdecken zwei Damen in Stove auf der Elbe treibend. Geistesgegenwärtig alarmieren sie die Rettungskräfte über den Notruf 112. Zudem machen sie ein Foto von dem Kajak, bevor sie es aus den Augen verlieren, was den Einsatzkräften später die Identifizierung erleichtern sollte.

Rettungskräfte aus den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein eilen zur Stelle wo das Kajak zuletzt gesichtet wurde. Zahlreiche Boote werden zu Wasser gelassen. Spezialkräfte wie die Tauchergruppe des Landkreises Harburg, sowie die DLRG Ortsgruppe Seevetal, die über eine Unterwasserdrohne verfügt und spontan Hilfe anbietet, machen sich ebenso auf den Weg, wie ein Hubschrauber der Polizei mit spezieller Technik zum Auffinden von Personen.

Rönne, lw: Es ist kurz vor Mittag, als Passanten am Elbufer an der Rönner Brücke einen Kajakfahrer bemerken der über das Wehr der Staustufe treibt und in den schäumenden Fluten verschwindet. Sie reagieren umgehend und allarmieren die Rettungskräfte.

Aus den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein eilen die Retter an die Brücke. Beidseits der Elbe werden Boote zu Wasser gelassen und der Rettungshubschrauber Christoph 29 zieht im Tiefflug seine Kreise.

Tespe, lw: Ein Anrufer meldete der Leitstelle Winsen am Freitagnachmittag einen Ölfilm auf der Elbe in Höhe des Tesper Yachthafens und von dort Elbabwärts. Die daraufhin alarmierten Feuerwehren Tespe, Avendorf und Hoopte fuhren umgehend die Einsatzstelle an. Das Mehrzweckboot Avendorf wurde zu Wasser gelassen um die Lage zu erkunden. Im Verlaufe des Einsatzes wurde durch den Einsatzleiter zusätzlich Unterstützung durch die Feuerwehren Geesthacht und Grünhof-Tesperhude, jeweils mit ihren Mehrzweckbooten angefordert. Diese gingen parallel auf der Schleswig-Holsteiner Seite zu Wasser. Die Feuerwehr Hoopte ging mit ihren Booten im Marschachter Hafen in Bereitstellung, musste jedoch nicht mehr eingesetzt werden.

Tespe, lw: Glück im Unglück hatte wohl der Besitzer einer Wochenendwohnung auf dem Campingplatz Tespe. Der 74-jährige hatte mit seinem Hund am frühen Morgen das Haus verlassen. Nur wenig später stand sein Heim in Flammen. Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert und die Wehren Tespe, Bütlingen und Avendorf konnten die Einsatzstelle auf Sicht anfahren. Bei völliger Windstille war die Rauchsäule kilometerweit zu sehen. Das hauptsächlich in Holzbauweise errichtete Wohnheim stand bei der Ankunft der ersten Kräfte aus Tespe bereits im Vollbrand. Gefahr bestand zu diesem Zeitpunkt ebenfalls für weitere Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft. Auf Grund der Gefahr einer Ausbreitung alarmierte der Einsatzleiter vorsorglich die Feuerwehr Marschacht zusätzlich. Mit vereinten Kräften konnten so die umliegenden Gebäude geschützt werden. Für das 15 m x 20 m große Wohnheim konnten die Retter allerdings nichts mehr tun. Es brannte bis auf die Grundmauern nieder. Im Haus gelagerte Propangasflaschen wurden durch die Feuerwehr sichergestellt. Auf Grund der großen Hitzeentwicklung hatten diese bereits abgeblasen. Letzte Brandnester konnten mit einer Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht werden. Insgesamt 60 Feuerwehrleute, darunter 10 PA-Träger bekämpften den Brand mit 4 C-Rohren. Die Brandursache, sowie die Schadenshöhe ermittelt nun die zuständige Polizei. Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Tespe zog sich bei den Löscharbeiten leichte Verbrennungen zu. er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

 

Elbmarsch/Tespe, lw: Zu einem Folgenschweren Brand kam es am frühen Freitagmorgen, den 15.05. gegen 7:30 Uhr meldete die Brandmeldeanlage eines chemieverarbeitenden Betriebes in Lauenburg/Elbe (SH) ein Feuer. Ca. 200 Einsatzkräfte nahmen in Folge den Kampf gegen den Brand auf. Die tiefschwarze Rauchwolke war weithin zu sehen. Ca. 20 Betriebe in unmittelbarer Nähe des Brandobjektes mussten evakuiert werden.

Auf Grund der Windverhältnisse und der besonderen Gefahren die durch die brennenden Stoffe ausging wurde die umliegende Bevölkerung aufgefordert Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich nicht im Freien aufzuhalten.

Auch über die Landesgrenze von Schleswig-Holstein hinaus wurden Einsatzkräfte aktiv. So rückten sowohl im Landkreis Lüneburg (NI), als auch im Landkreis Harburg (NI) Spezialkräfte aus um die Schadstoffbelastung der Luft zu überprüfen.

Rönne, lw: In den frühen Abendstunden des 06.05.20 kam es auf der Bundesstraße 404, nahe der Anschlussstelle Rönne zu einem Verkehrsunfall. Allein beteiligt war ein 32-jähriger Renault-Fahrer, der in Fahrtrichtung Lüneburg aus ungeklärter Ursache in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Auf dem Seitenstreifen verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete, auf der Fahrertür liegend im Seitenraum an einem Baum. Dabei hatte der Fahrer sicherlich einen Schutzengel an Bord. Ein LKW-Fahrer auf der Gegenfahrbahn beobachtete den Unfall und ging von dem schlimmsten aus. Er setzte sofort vorbildlich den Notruf ab. Auf Grund einer unklaren Lage gingen die Retter von Feuerwehr und Rettungsdienst jedoch von einem Unfall im Zusammenhang mit einem PKW und einem LKW aus. Zusätzlich zu den Feuerwehren aus Rönne, Schwinde/Stove und Marschacht, sowie dem Einsatzleitfahrzeug aus Tespe rückten deshalb zwei Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph Hansa zur Einsatzstelle aus. Jedoch konnten die ersten Einsatzkräfte schnell Entwarnung geben. Der verunfallte Fahrer konnte sich selbst, lediglich leicht verletzt aus seinem Fahrzeug befreien. R wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben und vorsorglich ins Geesthachter Krankenhaus verbracht. Die B-404 musste für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden.

 

 

Drage, lw: Zwei Mal knallte es kurz hintereinander. Da merkte ein Rentner-Ehepaar das etwas nicht in Ordnung war. Kurz danach wurde es dunkel im Haus. So beschrieb der Rentner die Schrecksekunde, als er merkte das sein Haus in Flammen stand. Zusammen mit seiner Frau saß er um kurz nach 21:00 Uhr im heimischen Wohnzimmer. Schnell nahmen beide den Flammenschein durch eine Glastür im Flur wahr. Es blieb nur noch die Flucht nach draußen.

Daraufhin rückten zunächst die Feuerwehren Drage und Drennhausen/Elbstorf an. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dach. Weiter Kräfte wurden sofort alarmiert um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen.

Für die Feuerwehren beginnt ein mühsamer und langwieriger Kampf gegen die Flammen. Problematisch gestaltet sich das Eternitdach des Hauses, das zum einen durch die Brandeinwirkung immer wieder in großen Stücken zerplatzt und so eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte darstellt und zum anderen den direkten Zugang zum Brandherd verhindert. Zunächst wird versucht von der Drehleiter der Feuerwehr Winsen das Dach Stück für Stück zu öffnen um an die Brandnester zu gelangen. Das Feuer läuft jedoch immer wieder unter dem Dach entlang und zeigt sich an anderer Stelle.