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Drage, lw: Zwei Mal knallte es kurz hintereinander. Da merkte ein Rentner-Ehepaar das etwas nicht in Ordnung war. Kurz danach wurde es dunkel im Haus. So beschrieb der Rentner die Schrecksekunde, als er merkte das sein Haus in Flammen stand. Zusammen mit seiner Frau saß er um kurz nach 21:00 Uhr im heimischen Wohnzimmer. Schnell nahmen beide den Flammenschein durch eine Glastür im Flur wahr. Es blieb nur noch die Flucht nach draußen.

Daraufhin rückten zunächst die Feuerwehren Drage und Drennhausen/Elbstorf an. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dach. Weiter Kräfte wurden sofort alarmiert um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen.

Für die Feuerwehren beginnt ein mühsamer und langwieriger Kampf gegen die Flammen. Problematisch gestaltet sich das Eternitdach des Hauses, das zum einen durch die Brandeinwirkung immer wieder in großen Stücken zerplatzt und so eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte darstellt und zum anderen den direkten Zugang zum Brandherd verhindert. Zunächst wird versucht von der Drehleiter der Feuerwehr Winsen das Dach Stück für Stück zu öffnen um an die Brandnester zu gelangen. Das Feuer läuft jedoch immer wieder unter dem Dach entlang und zeigt sich an anderer Stelle.

Als vorbeugende Maßnahme aufgrund der aktuellen Lage des (COVID-19), das neuartige Coronavirus, hat die Samtgemeinde Elbmarsch heute beschlossen, dass bei den Feuerwehren sämtliche Veranstaltungen der Ortsfeuerwehren bis Karfreitag (10.04.2020) abgesagt werden. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme – aktuell liegen keine Infektionen oder Verdachtsfälle vor.

Von dieser Maßnahme sind betroffen (Aufzählung nicht vollständig):

-          Übungsdienste der Einsatzabteilungen, der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie der Spielmannszüge

-          Veranstaltungen (auch Osterfeuer bis Karfreitag – hier bisher nur FF Hunden)

-          Sitzungen der Einsatzabteilungen, der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie der Spielmannszüge

Dieses soll der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren dienen. Hierdurch sollen nicht zwingend erforderliche, größere Zusammenkünfte der Einsatzkräfte vermieden werden. Im Falle einer Infektion oder eines Verdachtsfalls soll nicht zwingend eine ganze Feuerwehr isoliert werden und damit ihre Einsatzfähigkeit verlieren.

Anfang April wird die Lage neu bewertet und über weitere Termine ab dem 11.04.2020entschieden. Die bereits erteilten Genehmigungen für die Osterfeuer am Ostersamstag (11.04.2020) sind vorbehaltlich. 

Drage, lw: Glimpflich verlief eine Rutschpartie auf regennasser Fahrbahn jetzt für drei Insassen eines VW Golfs. In einer lang gezogenen Linkskurve, kurz vor dem Ortseingang Drage, verlor der Fahrer in den Abendstunden auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und rutschte nach rechts in einen tiefen Bewässerungsgraben. Alle drei Insassen, zwei junge Männer und eine junge Frau, konnten sich unverletzt aus eigener Kraft aus dem verunfallten Fahrzeug befreien.

Die alarmierten Feuerwehren aus Drage, Drennhausen/Elbstorf sicherten die Einsatzstelle ab. Mit einem Radlader zog dann ein Landwirt und Feuerwehrmitglied das Fahrzeug zur Gefahrenabwehr aus dem Gewässer. Nachdem das Fahrzeug gesichert und keine Gewässerverunreinigung festgestellt wurde, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. 

 

Tespe, lw: Zu einem Kellerbrand rückten jetzt die Feuerwehren Tespe, Avendorf und Bütlingen in der Nacht zu Montag aus. Ein Bewohner in der Blumenstraße hatte kurz nach Mitternacht starke Rauchentwicklung in seinem Einfamilienhaus bemerkt. Der Brandrauch war bereits so dicht, das ihm und seiner Frau nur noch die Flucht nach draußen blieb.

Hunden, lw: Glimpflich verlief jetzt ein Verkehrsunfall am Ortsausgang Hunden in Richtung Tönnhausen. Die 34-jährige Fahrerin kam mit ihrer Mercedes A-Klasse in einer scharfen Linkskurve von der Straße ab und schlidderte auf regennasser Fahrbahn in den Straßengraben. Hierbei zog sie sich leichte Verletzungen zu.

Hunden, lw: Zu einem Verkehrsunfall innerhalb der Ortschaft Hunden rückten am Sonntagabend zahlreiche Rettungskräfte aus. Ein 65-jähriger Fahrer aus dem Kreis Lüneburg war in einer neunzig Grad Kurve auf trockener Fahrbahn aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und im Straßengraben gelandet. Der Mazda kam dabei auf der Beifahrerseite im Graben zum Liegen. Der Fahrer blieb glücklicherweise bei seinem Crash nur leichtverletzt und wurde von den ersten, eintreffenden Einsatzkräften bereits auf dem Beifahrersitz angetroffen. Auf Grund der Lage des Fahrzeuges konnte er sich jedoch nicht selbst aus diesem befreien. Nach kurzer Lagebeurteilung entschied man sich das Fahrzeug teilaufzurichten umso den Fahrer aus seinem Fahrzeug befreien zu können. Mit vereinten Kräften konnte der Fahrer dann rasch aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Bütlingen, lw: Zu einem folgenschweren Unfall kam es am Montagabend in Bütlingen. Ein Landwirt hatte gegen kurz vor neun Uhr Abends gerade seine Feldarbeit beendet und wollte das Feld über die Straße Am Mettensee verlassen als er vermutlich gesundheitliche Probleme bekam und ohnmächtig hinter dem Steuer seines Traktors zusammen sackte. Führerlos setzte das Gespann aus Traktor und Pflug seine Fahrt fort. Dabei überquerte es die Strasse, durchbrach den Zaun des gegenüberliegenden Grundstücks und touchierte die Hausecke des Anwohners. Auch die Brüstung des Eingangsbereichs riss der Traktor bei seiner führerlosen Fahrt mit sich und überquerte das gesamte Grundstück in grader Linie, bevor er am Ende des Grundstückes den rund drei Meter tiefen Abhang hinunterstürzte und in den Mettensee fuhr. Der angehängte Pflug grub sich dabei in den Abhang und stoppte die Geisterfahrt endlich.

Marschacht, lw: Ein Großaufgebot an Rettungskräften machte sich am Sonntagabend auf dem Weg zum Altenheim Marschacht, nachdem die dortige Brandmeldeanlage einen Alarm ausgelöst hatte. Zum Glück konnten nach der ersten Erkundung die noch auf Anfahrt befindlichen Feuerwehren beidrehen. Vergessen Brötchen im Offen hatten durch starke Rauchentwicklung den Alarm ausgelöst. Für die Bewohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. 

Hunden, lw: Zu einen Feuer in der Gemarkung zwischen Hunden und Oldershausen wurde die Feuerwehr Hunden am Samstagnachmittag gerufen. Ein Passant hate das Feuer bemerkt und den Notruf gemeldet. Vor Ort konnte die Feuerwehr einen brennenden Unrathufen feststellen und begann mit den Löscharbeiten. Hierzu bediente sich die Feuerwehr Hunden auch der Hilfe eines Radladers um den Haufen auseinander zuziehen, sowie eines Güllefasses mit Wasser als Wasserversorgung. Nach gründlicher Nachkontrolle konnte dann wenig später "Feuer aus" der Leitstelle gemeldet werden.

 

Elbmarsch, lw: Sinnflutartige Regenfälle, heftige Sturmböen und besonders schwere Gewitter haben die Feuerwehren am Samstagmorgen über Stunden im gesamten Kreisgebiet in Atem gehalten.  Auch in der Elbmarsch rückten die Feuerwehrleute zu mehr als 25 Einsätzen aus. Schwerpunkt war hier die Ortschaft Tespe, in der zahlreiche vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen die Feuerwehren über Stunden beschäftigten. Teilweise stand das Wasser in den Gebäuden bis zu 50 Zentimeter hoch. Auch die Kanalisation war den enormen Wassermassen nicht gewachsen. Schwerpunkt waren hier die Wiesenstrasse, Lüneburger Strasse und angrenzende Gebiete. Speziell Schmutzsiebe der Straßenentwässerung mussten vielerorts gezogen und gereinigt werden.

Marschacht, lw: Einen brennenden PKW löschte jetzt die Feuerwehr Marschacht in der der Nacht auf Samstag. Das Fahrzeug stand als einziges Fahrzeug auf dem Parkplatz des Sportplatzes. Der Hausmeister des benachbarten Asylantenheims bemerkte gegen kurz nach halb drei das Feuer und alarmierte die Feuerwehr über den Notruf.

Die Feuerwehr Marschacht konnte den Brand schnell löschen. Mit einem S-Rohr ging ein Trupp unter PA dazu vor. Die Höhe des Schadens, sowie die Brandursache sind nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.