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Krümse, lw: Zu einem Zimmerbrand kam es jetzt in einem Mehrfamilienhaus in Krümse. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit den Wehren Schwinde/Stove, Marschacht und Rönne an der Einsatzstelle an. Unter Vornahme eines C-Rohrs konnte ein Trupp unter PA den Brand schnell bekämpfen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Da bei einer weiteren Erkundung nicht sicher ausgeschlossen werden konnte, das sich der Brand auf den Dachstuhl ausgebreitet hat, wurden durch den Einsatzleiter die Feuerwehren Drage und Hunden nachalarmiert, die vorrangig PA-Träger an die Einsatzstelle nachführten.

Stove, lw: Die Sandbank auf Höhe des Stover Strandes wurde am späten Mittwoch-Nachmittag einen Sportbootfahrer zum Verhängnis. Offenbar war ihm das Revier nicht ausreichend bekannt, denn der Freizeitkapitän für in voller Fahrt auf die Sandbank auf. Ihm und einer weiteren Person an Bord passierte bei diesem abrupten Ende der Fahrt zum Glück nichts. Dennoch saß das Boot auf der Sandbank fest. Über den Notruf melde der Skipper seine Havarie.

Marschacht, lw: Zu einem Zwischenfall in einem Chemie verarbeitenden Betrieb in Marschacht kam es jetzt in den Morgenstunden des 19.09.22. Bei der Probenentnahme an einem Außentank, gefüllt mit 30qm2 Wasserstoffperoxid, kam es zunächst zu einem verklemmten Ventil, in dessen Folge kleinere Mengen Wasserstoffperoxid austraten. Diese konnten jedoch aufgefangen werden. Hierbei wurde jedoch festgestellt, dass die Temperatur des Produkts innerhalb des Tanks angestiegen war. Die Temperatur näherte sich bereits der ersten Kennmarke für den kritischen Bereich. Das Krisenmanagement der Firma reagierte umgehend und löste die Meldekette für dieses Ereignis aus. Parallel wurde das Werksgelände geräumt und sämtliches Personal evakuiert.

Von der Leitstelle Winsen wurde die Feuerwehr entsprechend des hinterlegten Katastrophen-Maßnahmenplan alarmiert. Neben den umliegenden Ortswehren der Samtgemeinde Elbmarsch rückten Fachzüge des Landkreises an. Neben dem Fachzug Gefahrgut rückte auch der Fachzug „Führung und Kommunikation“ in Marschacht an. Durch Kräfte der Polizei wurde unter anderem die K81 weiträumig gesperrt. Ebenso wie alle Zuwegungen und Nebenstraßen.

Da bisher kein Gefahrstoff ausgetreten war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Erkundung der Lage und die Beobachtung der Temperatur des Tanks. Hierzu kam unter anderem auch eine Drohne zum Einsatz um den Gefahrenbereich sicher überwachen zu können.

In enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Chemiefabrik, der Samtgemeinde-Verwaltung, sowie Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr konnte die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Kontrollmessungen ergaben im weiteren Verlauf glücklicherweise einen Abfall der Temperatur in den Normalbereich, so das die Einsatzstelle am frühen Nachmittag an den Betreiber der Anlage übergeben werden konnte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt, so das von einer Evakuierung des umliegenden Bereichs abgesehen werden konnte.

 

Schwinde, lw: Ein havariertes Sportboot sorgt am Sonntag-Vormittag für ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus drei Bundesländern.

Nach einem Motorschaden trieb das Boot eines älteren Ehepaares aus Emden manövrierunfähig auf die Spitze der Elbinsel, direkt an der Einfahrt zum Schleusenkanal der Geesthachter Schleuse. Alle Versuche Sportboote in der Nähe auf seine missliche Lage aufmerksam zu machen schlugen fehl. Der Skipper rief daher Hilfe über den Notruf.

Zahlreiche Rettungskräfte aus Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein machen sich auf den Weg. Boote der Feuerwehren Drage, Marschacht und Hoopte (Niedersachsen), ein Boot der Feuerwehr Geesthacht (Schleswig-Holstein) und Boote der Feuerwehren Kraul und Altengamme (Hamburg) werden zu Wasser gelassen und machen sich auf den Weg zum Havaristen. Als das Boot der Feuerwehr Drage an der Einsatzstelle eintrifft, sichert bereits die Besatzung eines Bootes der DLRG die Einsatzstelle. Gemeinsam machen sich die Besatzungen von Feuerwehr und DLRG einen ersten Überblick und kümmern sich um das Ehepaar des Havaristen.

Oldershausen, lw: Einsatz für die Feuerwehren der Elbmarsch. In Oldershausen war am späten Sonntagnachmittag eine Rundballenpresse bei Feldarbeiten in Brand geraten. Geistesgegenwärtig konnte der Lohnunternehmer sein Gespann noch auf ein benachbartes, bereits gegrubbertes Feld ziehen und die Ballenpresse abkoppeln. Damit wurde ein Stoppelfeldbrand nachhaltig verhindert.

Die Feuerwehren aus Oldershausen, Marschacht und Bütlingen konnten den Brand dann schnell löschen. Die Höhe des Schadens und ob es sich um einen Totalverlust handelt, ist derzeit noch nicht bekannt.

 

Marschacht, lw: Aus bisher ungeklärter Ursache kam am Sonntagmittag eine 22-jährige Fahrerin eines Dacias auf der K81 zwischen Eichholz und Marschacht von der Strasse ab. Das Fahrzeug prallte gegen eine mittelgroße Eiche, entwurzelte diese und teilte diese in zwei Hälften. Das Fahrzeug kam darauf im Strassengraben zum liegen.  Die junge Frau konnte sich noch aus eigener Kraft aus dem Fahrzeugwrack das bereits Feuer fing, befreien und sich bei Passanten bemerkbar machen  

Drage, lw: Auf der L217 in Richtung Winsen/Luhe kam es am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW. In der langgezogenen Kurve, kurz hinter der Ortschaft, kollidierten die beiden Fahrzeuge aus bisher ungeklärter Ursache. Der LKW kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte die Böschung hinab. Der PKW kam hingegen auf dem Seitenstreifen der anderen Fahrbahnseite zum stehen. Der Fahrer des PKW wurde hierbei leichtverletzt und durch den alarmierten Rettungsdienst noch vor Ort versorgt und vorsorglich zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus transportiert. Die ebenfalls angerückte Feuerwehr Drage sicherte die Unfallfahrzeuge. Die ebenfalls zur Unterstützung mit einem Rüstwagen angerückte Feuerwehr Winsen kam nicht mehr zum Einsatz und konnte die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen. Die Bergung des verunfallten LKWs wurde von einer Spezialfirma übernommen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die L217 mehrfach komplett gesperrt werden.

 

Oldershausen, lw: Glimplich verlief jetzt ein Schornsteinbrand in Oldershausen, zu dem die Feuerwehren Oldershausen, Bütlingen, Hunden und Tespe am Sonntagnachmittag ausrückten.

Nachdem der Schornstein durch die Feuerwehr von angestauter Asche befreit wurde, konnte nach einer Überprüfung mittels Wärmebildkamera keine Gefahrenlage festgestellt werden. Auch eine Funktionsprüfung bestättigte den einwandfreien Rauchabzug. Nach gut einer halben Stunde konnte die Einsatzstelle an den Besitzer, vertreten durch seine Schwester übergeben werden.

Elbstorf, lw: Zu einer technischen Hilfeleistung rückte am frühen Samstagabend die Feuerwehr Drennhausen/Elbstorf aus. In Höhe der örtlichen Bäckerei war es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad gekommen. Die PKW-Fahrerin hatte, aus Richtung Winsen kommend, den entgegenkommenden Motorradfahrer während ihres Abbiegevorganges übersehen. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge, in dessen Folge der Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Nach der notärztlichen Versorgung und Stabilisierung noch vor Ort, wurde dieser mittels Hubschrauber ins Krankenhaus überführt. Die Feuerwehr Drennhausen/Elbstorf sicherte die Unfallstelle und kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe. Für die Dauer der Hilfsmaßnahmen war die L217 in beide Richtungen gesperrt.

 

Tespe, FF Tespe: Am Dienstagabend gegen 18 Uhr wurden die Feuerwehren Tespe, Avendorf und Marschacht zur Blumenstraße in Tespe alarmiert. Dort hatte ein Minibagger eine Hausanschlussleitung des Gasnetzes zerstört.

Unkontrollierter, starker Gasaustritt war die Folge. Unter Atemschutz stellten die Wehren eine Löschbereitschaft her und drückten die Leitung mit hydraulischem Rettungsgerät zusammen, was den Gasaustritt bis zum Eintreffen des Gasversorgers minimierte.

Der Einsatz war nach ca. 1,5 Std. beendet.

 

ff: Am Ostersonntag wurde die Feuerwehr Tespe zu einem Wohngebäudebrand in Tespe gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehren Bütlingen, Tespe und Avendorf drang bereits dichter Rauch aus der Dachfläche des Einfamilienhauses. Unter Atemschutz wurde vom Garagenflachdach die Brandbekämpfung eingeleitet. Weitere Trupps unter Atemschutz konnten im Innenabgriff das Feuer weiter eingrenzen. Durch das Entfernen der Dachziegel und Ablöschen des Brandgutes konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Das Haus wurde belüftet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Ermittlungen der Brandursache wurden von der Polizei übernommen. Neben den Feuerwehren der Gemeinde Tespe war auch die Feuerwehr Marschacht und der Rettungsdienst zu Verstärkung alarmiert.