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Elbmarsch, lw:  Nach einem nahen Blitzschlag kommt es zu einer kurzfristigen Überspannung in einem chemieverarbeitenden Betrieb in Marschacht. Sicherheitseinrichtungen lösen sofort eine Notabschaltung aus. Nachfolgend kommt es in einem Heizkessel zu einer Verpuffung und der dadurch entstandene, dichte Rauch wird durch ungünstigen Wind in einen Bereich verweht, der durch Brandmelder überwacht werden. Die Folge ist ein Feuerwehreinsatz mit mehreren Wehren. Feuerwehren aus Marschacht, Rönne, Tespe, Bütlingen und Scharmbeck eilen auf das Firmengelände. Da beim Eintreffen der Feuerwehr noch dichter Qualm zu sehen war, wurde zunächst auch ein bestätigtes Feuer an die Leitstelle gemeldet. Dies konnte aber schnell korrigiert werden, nachdem die erste Erkundung abgeschlossen wurde. Die Feuerwehren konnten nach einer halben Stunde wieder einrücken.

Stove, lw:  Ein besorgter Passant alarmierte am frühen Montagabend die Feuerwehr. Laut seiner Beobachtung stecke eine Kuh auf der Elbinsel zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein, nahe der Staustufe Geesthacht, im Elbmorast fest. Die steigende Flut bedrohe das Tier.

Zur Rettung alarmierte die Leitstelle in Winsen die Feuerwehr Schwinde/Stove, sowie das Feuerwehrboot aus Drage und das Mehrzweckboot aus Hoopte. Als die Besatzung des Drager Feuerwehrboot das Tier erreichte, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die Kuh hatte am Vormittag gekalbt und lag so dicht am Wasser um sich auszuruhen, das es von der gegenüberliegenden Elbseite aussah als wäre sei zur Hälfte eingesunken.

Das Mehrzweckboot konnte daraufhin noch auf Anfahrt den Einsatz abbrechen. Da der Verbleib des Kalbes anfänglich nicht klar war, blieben die Einsatzkräfte bis zum Eintreffen des Besitzers der Herde vor Ort. Dieser konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Sowohl der Mutterkuh wie auch dem Kalb ginge es gut. Für die Feuerwehren endete der Einsatz nach gut einer Stunde.

 

Schwinde, lw: Glimpflich verlief jetzt ein Verkehrsunfall für eine Mutter und ihr Kleinkind. Aus noch ungeklärter Ursache kam die Mutter in einer leichten Linkskurve kurz vor der Einmündung zur Krümser Straße nach rechts von der Straße ab. Dabei kollidierte sie mit der rechten Fahrzeugseite ihres Smarts mit einem Laternenmast und kam nach einer 180-Grad Drehung auf der Gegenfahrbahn zum Stehen.

Weitere Verkehrsteilnehmer konnten die leicht verletzte Frau, ihr Kind sowie einen Hund aus dem Fahrzeug in Sicherheit bringen und den Notruf absetzen. Die mit dem Rettungshubschrauber eingeflogene Notärztin nimmt die Erstversorgung der Frau und des Kindes im Rettungswagen vor. Zum Glück bleibt es bei leichten Verletzungen. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Schwinde/Stove bindet auslaufende Betriebsstoffe und sperrt die L217 für die Dauer der Aufräumarbeiten. Am Fahrzeug entstand Totalschaden

 

Bütlingen, lw: Zu einem Dachstuhlbrand kam es am Freitagnachmittag in der Bergstraße in Bütlingen.  Ein Nachbar hatten im hinteren Gebäudeteil des Einfamilienhauses eine starke Rauchentwicklung bemerkt. Der Nachbar, selbst Feuerwehrmann in der Bütlinger Feuerwehr, reagierte umgehend und setzte einen Notruf ab, bevor er die Bewohner warnte. Diese brachten sich umgehend in Sicherheit.

Die alarmierten Feuerwehren beginnen sofort mit den Löscharbeiten. Diese gestalten sich allerdings schwierig. Zunächst ist der Brandherd unter der Dachhaut nicht genau auszumachen. Mühsam werden die Dachpfannen abgetragen um an den Brandherd zu gelangen.  Mit einer Wärmebildkamera wird der Löscherfolg kontrolliert. Da das Feuer unter dem Dach weiterläuft kommen jetzt zusätzlich Atemschutzgeräteträger im Innenangriff zum Einsatz. Probleme bereiten auch die niedrigen Temperaturen. Löschwasser gefriert sofort und vereist unter anderem die angestellten Leitern. Extreme Glätte an der Einsatzstelle birgt eine weitere Gefahr. Deshalb rückt auch ein Streufahrzeug mit Streumittel an.

Oldershausen, lw: Spiegelglatte Fahrbannen machte die Autofahrt am Donnerstagmorgen zu einer Rutschpartie. Für eine 47-jährige ging ein Unfall mit ihrem PKW glücklicherweise glimpflich aus. Aus Handorf kommend geriet ihr Fahrzeug in der leichten Linkskurve der Brückenabfahrt über den Ilmenaukanal ins Schleudern und schlidderte über die Fahrbahn in den knapp fünf Meter tiefergelegenen Graben. Mit leichten Blessuren und einem Schock wird die Hamburgerin vom Rettungsdienst behandelt.

Krümse, lw: Zu einem Glätteunfall rückten die Feuerwehren Schwinde/Stove und Marschacht am Sonntagmorgen aus. Auf der Verbindungsstraße zwischen Krümse und Hunden kam eine 31-jährige Fahrerin mit ihrem Fahrzeug auf Grund spiegelglatter Fahrbahn ins Rutschen, drehte sich um 180 Grad und schilderte rückwärts in den linken Entwässerungsgraben. Die Frau, die auf dem Weg war ihre Pferde zu versorgen, konnte sich aus ihrem Fahrzeug befreien, dass bereits zur Hälfte im eiskalten Wasser versunken war.

Die Feuerwehr zog das Fahrzeug aus dem Graben und sicherte das Fahrzeug. Die Fahrerin wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und vorsorglich in das Geesthachter Krankenhaus gebracht.

 

Marschacht, lw: Offenbar allen Warnung zum Trotz ging ein Mann mit seinem Hund im Elbvorland in Marschacht mit seinem Hund Gassi. Was der Mann offenbar nicht bemerkte, dass die Elbe auf Grund einer Sturmflut langsam über die Ufer trat. Langsam füllte sich das Vorland mehr und mehr mit Wasser und schloss den Mann mit seinem treuen Gefährten immer weiter ein. Als er dies bemerkte war es bereits zu spät, der sichere Weg zum Deich mit Wasser überflutet.

Elbmarsch, lw: Das Sturmtief Herwart zog in der Nacht von Samstag auf Sonntag über Norddeutschland hinweg. Mit teils orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h fegte der Sturm auch über die Elbmarsch.

Bereits frühzeitig hatte der Landkreis Harburg in Zusammenarbeit mit der Feuerwehrführung entschieden die örtlichen Einsatzleitungen (ÖEL) durch die Feuerwehren der Gemeinden und Städte zu besetzten. In der Elbmarsch bezog der Führungsstab im Gerätehaus Tespe Stellung und koordinierte vor Ort die Einsätze.

Tespe, lw: Gegen 4:17 Uhr am 13.10.2017 rückten erneut die Feuerwehren Tespe, Marschacht und Bütlingen zu einem Feuer auf dem Campingplatz Tespe an. Erst einen Tag zuvor löschten die Feuerwehren einen Entstehungsbrand an der gleichen Einsatzstelle wie jetzt in der Nacht. Konnten die Einsatzkräfte den Brand tags zuvor noch erfolgreich bekämpfen und das Mobilheim retten, sahen sie sich jetzt einem Vollbrand gegenüber. Mit zwei C-Rohren bekämpften die Kräfte den Brand unter Atemschutz.

Problematisch gestaltete sich die Wasserversorgung auf dem Campingplatz. Das Löschwasser musste aus einem in der Nähe gelegenen Teich an die Einsatzstelle befördert werden. Nachdem der Brand rasch gelöscht werden konnte, wurde das Mobilheim mittels Wärmebildkamera erneut auf Glutnester abgesucht und letzte Brandstellen mittels Schwerschaum abgelöscht.

Was zu diesem erneuten Brand führte und wie hoch der entstandene Schaden ist, blieb zunächst unklar. Auch bei diesem Brand konnte vor Ort kein Bewohner festgestellt werden.

 

Tespe, lw: Zu einem Brand auf dem Campingplatz Tespe wurden jetzt die Feuerwehren Tespe, Avendorf und Bütlingen gerufen. In einem Mobilwohnheim auf dem Campingplatz war ein Feuer ausgebrochen. Aufmerksame Nachbarn hatten beim Eintreffen der Wehren bereits erste Löschversuche unternommen und konnten so den Brand bereits erfolgreich eindämmen. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch eine Person im Gebäude befindet, rückten die Einsatzkräfte sofort unter Atemschutz in das Gebäude vor. Zusätzlich zum RTW vor Ort wurde außerdem der Rettungshubschrauber Christoph Hansa mit einem Notarzt an Bord zur Einsatzstelle beordert.

Rönne, lw: Eine schwer- und eine leichtverletzte Person. Das ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 404, kurz nach der Anschlussstelle Rönne. Der 23-jährige Fahrer eines Audi A7 Quattro aus dem Raum Wolfsburg kollidierte dabei mit einem Sattelzug der in Richtung Lüneburg unterwegs war. Während der Fahrer des LKW lediglich einen Schock erlitt, wurde der 24-jährige Beifahrer leicht und der Audi-Fahrer schwer verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi-Fahrer zudem in seinem Fahrzeug eingeklemmt.