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Drage, lw: Es war durchaus ein anstrengendes Jahr für die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Drage. Zwar galt es im Ganzen nur 13 Einsätze abzuarbeiten, was dem Schnitt der vergangenen Jahre entspricht, jedoch waren dies teils Einsätze die die Einsatzkräfte besonders forderten. Die Suche nach der vermissten Familie Schulze aus Drage war auch Thema für die Feuerwehr Drage. Immer wieder unterstützten die Brandschützer die Polizei bei der Suche zu Land und auf der Elbe. Das bundesweite Medieninteresse, die Unsicherheit über den Verbleib der dreiköpfigen Familie und die Nachricht über den Fund des toten Familienvaters forderte die gesamte, mentale Stärke der Wehr, die auch diese Einsätze routiniert abarbeitete, so Ortsbrandmeister Christian Matthies in seinem Jahresbericht auf der jetzt abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr.

Rönne, lw: Es war ein durchschnittliches Jahr für die Feuerwehr Rönne. Das gab Ortsbrandmeister Gerhard Nachtigal anlässlich der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung bekannt.

Avendorf, lw: Aufregend aber erfolgreich. So umschreibt Ortsbrandmeister Ulric Gerner das abgelaufene Jahr auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Avendorfer Feuerwehr. Die Avendorfer Kameraden hatten im vergangenen Jahr die Gelegenheit genutzt und bei einer Auktion überraschend ein gut erhaltenes Feuerwehrbot ersteigern können. Das sorgte bei Politik und Verwaltung jedoch zunächst für etwas Unstimmung. Die Wogen sind jedoch längst geglättet und das Feuerwehrboot steht kurz vor der Indienststellung. Lediglich wenige Reparatur- und Umbaumaßnahmen seien noch zu erledigen, so Gerner weiter.

Die Wehr rückte zudem zu vier Einsätzen aus. Darunter ein Großbrand im benachbarten Bütlingen und ein Strohballenbrand in Tespe. Bei zwei technischen Einsätzen konnte die Wehr weiterhin erfolgreich Hilfe leisten.

Elbmarsch/LK Harburg, lw: Derzeit versuchen Kriminelle mit einer neuen Masche in die Häuser ahnungsloser Bürger zu kommen. Die Personen machen sich dabei das, seit dem 01.01.2016, geltende Gesetz zur Rauchmelderpflicht zu Nutze. Sie geben vor im Auftrage der Feuerwehr, oder als Mitglied der örtlichen Feuerwehr, die Räumlichkeiten auf Rauchmelder zu überprüfen und/oder bieten eine Beratung zur richtigen Platzierung von Rauchmeldern an. Teils wird dies sogar per Mitteilung auf Smartphones angekündigt.

Polizei und Feuerwehr warnen ausdrücklich davor diese Personen in die Häuser oder Wohnungen zu lassen. Weder Feuerwehr, noch Beauftragte kommen in die Wohnungen um die Rauchmelderpflicht zu überprüfen. Bei Kontakt zu diesen Personen informieren Sie bitte umgehend die Polizei über den Notruf 110. Reagieren Sie nicht auf derartige Mitteilungen auf Ihrem Smartphone und lassen sie diese Personen nicht in Ihre Wohnungen. Informieren Sie ebenfalls Ihre Nachbarn, insbesondere auch ältere Personen über diese neue Betrugsmasche.

Drennhausen, lw: Eher ruhig verlief das abgelaufene Jahr für die Feuerwehr Drennhausen/Elbstorf. Die 31 aktiven Brandschützer rückten zu nur einem Brandeisatz, sowie drei technischen Hilfeleistungen aus. Beim Brand zweier landwirtschaftlicher Lagerhallen in Bütlingen löste die Feuerwehr Kräfte anderer Feuerwehren ab, die sich bereits im Einsatz befanden. Eine Katze wurde gerettet und ein Einfamilienhaus auf verdächtigen Gasgeruch hin untersucht. Auch bei der Suche nach der vermissten Familie Schulze aus Drage unterstützte die Wehr die Kameraden aus Drage, sowie die Polizei bei der Suche in und um Drage.

Elbmarsch, 04.12.15, lw: Feuerwehrleute begeben sich oftmals in große Gefahr um Menschenleben zu retten oder Gefahren abzuwehren. Sie müssen das Risiko für das eigene Wohlergehen richtig einschätzen und Gefahren an der Einsatzstelle oder beim Umgang mit Gerätschäften und Material rechtzeitig erkennen und vermeiden können.

Elbmarsch, lw: Eine besondere Großschadenslage übten jetzt die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch. In der Ausgangslage kommt es zeitgleich im Gewerbegebiet Drennhausen, sowie im Gewerbegebiet Eichholz zu ausgedehnten Bränden in Gewerbebetrieben. Für das Gewerbegebiet Eichholz werden die Feuerwehren Oldershausen und Hunden alarmiert, die unter der Führung von Gemeindebrandmeister Frank Hupertz rasch mit der Brandbekämpfung beginnen. Fast zeitgleich kommt es im Drennhäuser Gewerbegebiet zu einem Brand in einem ansässigen Lohnunternehmer-Betrieb. Hier rücken die Ortswehr Drennhausen/Elbmarsch und die Feuerwehr Schwinde/Stove an. Die Einsatzleitung vor Ort übernimmt hier der stellvertretende Gemeindebrandmeister Rolf Ahrens-Wiegel.

Hunden: Bei windigem aber sonnigen Wetter trafen sich Bürgerinnen und Bürger der Binnenmarschdörfer Hunden, Mover und Fahrenholz zum traditionellen Umwelttag der Freiwilligen Feuerwehr Hunden.
Unterstützt durch die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr Hunden wurde in mehreren Gruppen die Feldmark zwischen Ilau und Ilmenau von Unrat befreit. Außerdem galt es, ein vom Wintersturm in Mitleidenschaft gezogenes Storchennest in Mover wieder herzurichten.

Schwinde (lw): Gewohnt stark präsentierten sich jetzt die Wettbewerbsgruppen der Elbmarsch-Feuerwehren bei ihrem alljährlichen Übungswettbewerb. Ausgerichtet durch die Feuerwehr Schwinde/Stove, konnten sich die sechs Wettbewerbsgruppen zum Saisonbeginn unter Wettbewerbsbedingungen bewerten lassen.

gi Winsen: 37 Feuerwehrleute aus dem gesamten Stadtgebiet Winsen, der Gemeinde Elbmarsch und Stelle legten jetzt unter der Leitung des stellvertreteden Kreisausbildungsleiters Ralf von Lehm im Winsener Feuerwehrhaus die Prüfung zur Truppmannausbildung Teil zwei ab. Sie bildet den Abschluss der Truppmannausbildung und ermöglicht es den Teilnehmern, weitere Lehrgänge an den Landesfeuerwehrschulen Celle und Loy sowie in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises in Hittfeld zu besuchen. Die Truppmannausbildung gliedert sich in zwei Teile. Zunächst kommt der Truppmannlehrgang eins mit der praktischen und theoretischen Ausbildung, der mit einer Prüfung endet. Darauf folgt eine zweijährige Ausbildung in den einzelnen Ortswehren, die jetzt mit einer schriftlichen Prüfung abgeschlossen wurde. Winsens Stadtbrandmeister Helmut Kuntz, Stadtausbildungsleiter Matthias Scheibner und die Gemeindeausbildungsleiter Jörn Storjohann aus Stelle und Hartmut Flindt aus Marschacht, zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen.

 

Elbmarsch (lw) – Sechszehn Männer und Frauen paukten in den vergangenen vier Wochen allerlei Feuerwehrgrundlagen. Unter der Anleitung von Gemeindeausbildungsleiter Hartmut Flindt lernten die Teilnehmer die Grundlagen der Brandbekämpfung genauso wie die richtige Vorgehensweise bei einer technischen Hilfeleistung. Grundlagen in Physik und Chemie, sowie die Organisation der Feuerwehr standen außerdem auf dem Lehrplan. Mit einer Prüfung endete der Lehrgang nun. Kreisausbildungsleiter Hans-Ulrich Dederke nahm persönlich die Prüfung ab. Diese gliederte sich in einen praktischen und theoretischen Teil. Alle Teilnehmer konnten hierbei mit ihren Leistungen überzeugen und bestanden so den ersten Teil der Truppmannausbildung. Nun folgt der die Standortausbildung in den Wehren, auch hier muss nochmals eine Prüfung am Ende der Ausbildung abgelegt werden.