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Elbmarsch, lw: Führungskräfte in der Feuerwehr sehen sich immer häufiger einem gesteigertem Aufgabenprofil gegenüber. Bürokratie und Verwaltungsaufgaben haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Dazu kommen die klassischen Führungsaufgaben im Tagesgeschäft und natürlich im Einsatzfall. Insbesondere Stadt- und Gemeindebrandmeister investieren mittlerweile einen Großteil ihrer Freizeit für die Führung und Verwaltung ihrer Feuerwehren. In der Regel steht ihnen hier ein Stellvertreter zur Unterstützung zur Seite.

Elbmarsch/Marschacht: Den Auftakt ihrer Saison starteten die sechs Jugendfeuerwehren der Elbmarsch mit ihrem alljährlichen Sportturnier in Marschacht. Gespielt wurde dieses Jahr „Ball über die Schnur“, die Regeln sind ähnlich wie beim Volleyball, nur auf die Technik kam es hier nicht an. Die Jungen und Mädchen versuchten den Ball möglichst so über die Schnur zu werfen, dass die gegnerische Mannschaft diesen nicht fangen konnte. Wer dabei besonders erfolgreich war stellte sich in der Siegerehrung heraus. Nach den Grußworten des Gemeindebrandmeisters Frank Hupertz und des Samtgemeindebürgermeisters Rolf Roth wurden die Sieger gekürt. Den dritten Platz belegte die Feuerwehr Bütlingen 2, gefolgt von Schwinde/ Stove auf dem zweiten und Hunden, als Gewinner des Wanderpokals, auf dem ersten Platz. Gesponsert wurde dieser von der Sparkasse Harburg- Buxtehude. Zusätzlich erhielt jede teilnehmende Gruppe vom neuen Jugendwart der JF Marschacht Hinner Ziegler und Gemeindejugendfeuerwehrwart Lothar Plieschke einen Präsentkorb, gesponsert vom Sky-Markt in Marschacht. Nun freuen sich die Jugendlichen auf eine möglichst erfolgreiche Saison 2016.

Hunden, lw: In Hunden funktioniert die Jugendarbeit. Das stellte Klaus-Peter Peters anlässlich der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Hundener Wehr fest. Mit 25 Jungen und Mädchen ist die Hundener Jugendfeuerwehr gleichzeitig die Mitgliederstärkste Jugendfeuerwehr in der Elbmarsch. Maßgeblich dazu beigetragen hat hier auch die Kinderfeuerwehr der Wehr. Von ihr konnten im vergangen Jahr bereits 5 Kinder in die Jugendfeuerwehr übernommen werden.

Bütlingen, lw: Für insgesamt 300 Jahre Feuerwehrgeschichte zeichnete Abschnittsleiter Elbe, Torsten Lorenz, jetzt verdiente Kameraden in Bütlingen aus. Manfred Reinstorf ist bereits seit 60 Jahren der Feuerwehr Bütlingen treu und wurde nun mit einer Ehrung des Landesfeuerwehrverbandes bedacht. Manfred Hänelt, der lange Zeit als stellvertretender Ortsbrandmeister der Wehr vorstand, freute sich über eine Ehrung anlässlich seines 50-jährigen Dienstjubiläums.

Marschacht, lw: Der Spielmannszug in Marschacht hat eine lange Tradition in der Elbmarsch und ist im Landkreis Harburg einer der aktivsten Spielmannszüge. Mit 32 Spielleuten ist er personell zudem gut aufgestellt. Kreis-Stabführerin Andrea Meyn konnte nun verdiente Spielleute für ihre langjährige Tätigkeit im Spielmannszug Marschacht auszeichnen.

Marschacht, lw: Einen wahrhaftigen Wahlmarathon hatten die 55 aktiven Mitglieder der Marschachter Feuerwehr jetzt zu bewältigen. Anlässlich der abgehaltenen Jahreshauptversammlung wurde, mit Ausnahme des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters, das komplette Kommando neu gewählt. Insgesamt 18 Ämter galt es zu besetzen, bzw zu bestätigen. Folgende Funktionen wurden dabei neu besetzt, bzw. in ihren Ämtern bestätigt: Gruppenführer Gruppe I (Gerrit Krepinsky), als Stellvertreter André Hübner. Gruppenführer Gruppe II bleibt Dirk Breitenhagen, ihm steht Fridhjof Block als Stellvertreter zur Seite.

Oldershausen, lw: Einen Führungswechsel nach nur drei Jahren Amtszeit gab es jetzt in der Feuerwehr Oldershausen. Matthias Bergann, der erst vor drei Jahren die Führung der Wehr als Ortsbrandmeister übernahm, musste jetzt das Amt aus persönlichen Gründen niederlegen. Bergann erklärte auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr, dass er nicht sicher stellen könne, den gestiegenen Anforderungen des Amtes, zu einhundert Prozent gerecht zu werden. Er wolle jedoch nicht, so Bergann weiter, das die Wehr unter den veränderten, persönlichen und auch beruflichen Voraussetzungen seiner selbst zu leiden habe.

Schwinde, lw: 40 Jahre aktive Dienstzeit. Darauf kann Hartmut Kloodt aus Schwinde zurückblicken. Eine so lange Dienstzeit die, so Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth, in der Zukunft der Feuerwehr durchaus nicht mehr als selbstverständlich gilt. Vielmehr befürchtet Roth, dass der Trend in der Bevölkerung, sich nicht mehr oder nur noch in begrenzten Zeiträumen für ein Ehrenamt zur Verfügung zu stellen auch zukünftig anhalten wird. Umso mehr freut Roth sich über die stabilen Mitgliederzahlen in den Feuerwehren und das außerordentliche Engagement der Blauröcke in der Elbmarsch. Das verkündete Roth anlässlich der jetzt abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schwinde/Stove.

Drage, lw: Es war durchaus ein anstrengendes Jahr für die Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Drage. Zwar galt es im Ganzen nur 13 Einsätze abzuarbeiten, was dem Schnitt der vergangenen Jahre entspricht, jedoch waren dies teils Einsätze die die Einsatzkräfte besonders forderten. Die Suche nach der vermissten Familie Schulze aus Drage war auch Thema für die Feuerwehr Drage. Immer wieder unterstützten die Brandschützer die Polizei bei der Suche zu Land und auf der Elbe. Das bundesweite Medieninteresse, die Unsicherheit über den Verbleib der dreiköpfigen Familie und die Nachricht über den Fund des toten Familienvaters forderte die gesamte, mentale Stärke der Wehr, die auch diese Einsätze routiniert abarbeitete, so Ortsbrandmeister Christian Matthies in seinem Jahresbericht auf der jetzt abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr.

Rönne, lw: Es war ein durchschnittliches Jahr für die Feuerwehr Rönne. Das gab Ortsbrandmeister Gerhard Nachtigal anlässlich der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung bekannt.

Avendorf, lw: Aufregend aber erfolgreich. So umschreibt Ortsbrandmeister Ulric Gerner das abgelaufene Jahr auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Avendorfer Feuerwehr. Die Avendorfer Kameraden hatten im vergangenen Jahr die Gelegenheit genutzt und bei einer Auktion überraschend ein gut erhaltenes Feuerwehrbot ersteigern können. Das sorgte bei Politik und Verwaltung jedoch zunächst für etwas Unstimmung. Die Wogen sind jedoch längst geglättet und das Feuerwehrboot steht kurz vor der Indienststellung. Lediglich wenige Reparatur- und Umbaumaßnahmen seien noch zu erledigen, so Gerner weiter.

Die Wehr rückte zudem zu vier Einsätzen aus. Darunter ein Großbrand im benachbarten Bütlingen und ein Strohballenbrand in Tespe. Bei zwei technischen Einsätzen konnte die Wehr weiterhin erfolgreich Hilfe leisten.