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Schwinde, lw: Rechtzeitig zum Saisonstart lud Schwindes Ortsbrandmeister Holger Kloodt zum bereits bewährtem Übungswettbewerb ein. Die gewohnt starken Gruppen der Elbmarschfeuerwehren messen sich bereits seit einigen Jahren vor der eigentlichen Wettbewerbssaison mit einem Übungswettbewerb.

Schwinde: Sein Vater hat ihn in die Feuerwehr gebracht - 1946, kurz nach dem Krieg und im Alter von 17 Jahren. „So, Du bist nun in der Feuerwehr und im Schützenverein,“ teilte Willi Maak dem Sohn mit. Der Vater des jetzt für 70-jährige Mitgliedschaft geehrten Kameraden war damals Brandmeister der Schwinde-Stover Wehr. Und Feuergefahr drohte allerorten. Nicht nur im Krieg, sondern auch danach. Wer bei der Wehr mitmachen konnte, machte mit.

Marschacht, lw: Aller Anfang ist schwer. Auch die Arbeit in der Feuerwehr, mit ihren vielfältigen Anforderungen, bedarf am Anfang einer gründlichen Ausbildung. Wer sich für den Dienst in der Feuerwehr entscheidet muss zunächst die Truppmannausbildung erfolgreich absolvieren.

Einmal im Jahr wird diese Ausbildung mit den neuen Feuerwehrfrauen und – männern in der Elbmarsch durchgeführt. In den vier Wochen der Ausbildung werden die Grundkenntnisse der Feuerwehrarbeit den Teilnehmern vermittelt. Dazu gehört nicht nur die Brandbekämpfung sondern ebenso Fertigkeiten bei der technischen Hilfeleistung und Wissen über Aufbau und Struktur der Freiwilligen Feuerwehren. Das Team um Ausbildungsleiter Hartmut Flindt konnte auch in diesem Jahr den Lehrstoff erfolgreich rüberbringen. Alle 13 Teilnehmer des diesjährigen Lehrgangs haben die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt. Jeder Teilnehmer investierte in diese Ausbildung große Teile seiner privaten Zeit um der Allgemeinheit zukünftig helfend zur Seite zu stehen.

Auf die frisch gebackenen Truppmänner und –frauen kommt nun der zweite Teil der Ausbildung zu. Diesen Teil werden die Brandschützer in ihrer eigenen Feuerwehr absolvieren.

Elbmarsch, lw: Führungskräfte in der Feuerwehr sehen sich immer häufiger einem gesteigertem Aufgabenprofil gegenüber. Bürokratie und Verwaltungsaufgaben haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Dazu kommen die klassischen Führungsaufgaben im Tagesgeschäft und natürlich im Einsatzfall. Insbesondere Stadt- und Gemeindebrandmeister investieren mittlerweile einen Großteil ihrer Freizeit für die Führung und Verwaltung ihrer Feuerwehren. In der Regel steht ihnen hier ein Stellvertreter zur Unterstützung zur Seite.

Elbmarsch/Marschacht: Den Auftakt ihrer Saison starteten die sechs Jugendfeuerwehren der Elbmarsch mit ihrem alljährlichen Sportturnier in Marschacht. Gespielt wurde dieses Jahr „Ball über die Schnur“, die Regeln sind ähnlich wie beim Volleyball, nur auf die Technik kam es hier nicht an. Die Jungen und Mädchen versuchten den Ball möglichst so über die Schnur zu werfen, dass die gegnerische Mannschaft diesen nicht fangen konnte. Wer dabei besonders erfolgreich war stellte sich in der Siegerehrung heraus. Nach den Grußworten des Gemeindebrandmeisters Frank Hupertz und des Samtgemeindebürgermeisters Rolf Roth wurden die Sieger gekürt. Den dritten Platz belegte die Feuerwehr Bütlingen 2, gefolgt von Schwinde/ Stove auf dem zweiten und Hunden, als Gewinner des Wanderpokals, auf dem ersten Platz. Gesponsert wurde dieser von der Sparkasse Harburg- Buxtehude. Zusätzlich erhielt jede teilnehmende Gruppe vom neuen Jugendwart der JF Marschacht Hinner Ziegler und Gemeindejugendfeuerwehrwart Lothar Plieschke einen Präsentkorb, gesponsert vom Sky-Markt in Marschacht. Nun freuen sich die Jugendlichen auf eine möglichst erfolgreiche Saison 2016.

Hunden, lw: In Hunden funktioniert die Jugendarbeit. Das stellte Klaus-Peter Peters anlässlich der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Hundener Wehr fest. Mit 25 Jungen und Mädchen ist die Hundener Jugendfeuerwehr gleichzeitig die Mitgliederstärkste Jugendfeuerwehr in der Elbmarsch. Maßgeblich dazu beigetragen hat hier auch die Kinderfeuerwehr der Wehr. Von ihr konnten im vergangen Jahr bereits 5 Kinder in die Jugendfeuerwehr übernommen werden.

Bütlingen, lw: Für insgesamt 300 Jahre Feuerwehrgeschichte zeichnete Abschnittsleiter Elbe, Torsten Lorenz, jetzt verdiente Kameraden in Bütlingen aus. Manfred Reinstorf ist bereits seit 60 Jahren der Feuerwehr Bütlingen treu und wurde nun mit einer Ehrung des Landesfeuerwehrverbandes bedacht. Manfred Hänelt, der lange Zeit als stellvertretender Ortsbrandmeister der Wehr vorstand, freute sich über eine Ehrung anlässlich seines 50-jährigen Dienstjubiläums.

Marschacht, lw: Der Spielmannszug in Marschacht hat eine lange Tradition in der Elbmarsch und ist im Landkreis Harburg einer der aktivsten Spielmannszüge. Mit 32 Spielleuten ist er personell zudem gut aufgestellt. Kreis-Stabführerin Andrea Meyn konnte nun verdiente Spielleute für ihre langjährige Tätigkeit im Spielmannszug Marschacht auszeichnen.

Marschacht, lw: Einen wahrhaftigen Wahlmarathon hatten die 55 aktiven Mitglieder der Marschachter Feuerwehr jetzt zu bewältigen. Anlässlich der abgehaltenen Jahreshauptversammlung wurde, mit Ausnahme des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreters, das komplette Kommando neu gewählt. Insgesamt 18 Ämter galt es zu besetzen, bzw zu bestätigen. Folgende Funktionen wurden dabei neu besetzt, bzw. in ihren Ämtern bestätigt: Gruppenführer Gruppe I (Gerrit Krepinsky), als Stellvertreter André Hübner. Gruppenführer Gruppe II bleibt Dirk Breitenhagen, ihm steht Fridhjof Block als Stellvertreter zur Seite.

Oldershausen, lw: Einen Führungswechsel nach nur drei Jahren Amtszeit gab es jetzt in der Feuerwehr Oldershausen. Matthias Bergann, der erst vor drei Jahren die Führung der Wehr als Ortsbrandmeister übernahm, musste jetzt das Amt aus persönlichen Gründen niederlegen. Bergann erklärte auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr, dass er nicht sicher stellen könne, den gestiegenen Anforderungen des Amtes, zu einhundert Prozent gerecht zu werden. Er wolle jedoch nicht, so Bergann weiter, das die Wehr unter den veränderten, persönlichen und auch beruflichen Voraussetzungen seiner selbst zu leiden habe.

Schwinde, lw: 40 Jahre aktive Dienstzeit. Darauf kann Hartmut Kloodt aus Schwinde zurückblicken. Eine so lange Dienstzeit die, so Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth, in der Zukunft der Feuerwehr durchaus nicht mehr als selbstverständlich gilt. Vielmehr befürchtet Roth, dass der Trend in der Bevölkerung, sich nicht mehr oder nur noch in begrenzten Zeiträumen für ein Ehrenamt zur Verfügung zu stellen auch zukünftig anhalten wird. Umso mehr freut Roth sich über die stabilen Mitgliederzahlen in den Feuerwehren und das außerordentliche Engagement der Blauröcke in der Elbmarsch. Das verkündete Roth anlässlich der jetzt abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Schwinde/Stove.