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Marschacht, lw: Gerrit Krepinsky wird künftig der Marschachter Wehr als Ortsbrandmeister vorstehen. Das ergab jüngst die geheime Wahl im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Wahl war nötig geworden, da Matthias Dittmer als bisheriger Ortsbrandmeister nicht mehr zur Verfügung stand. Dittmer wird künftig als Gemeindebrandmeister neue Aufgaben übernehmen und stellt die Führung der Wehr daher zur Verfügung.

Mit 47 Einsätzen absolvierten die 50 aktiven Mitglieder fünf Einsätze mehr als im Jahr 2016. 19 Mal rückte die Wehr zu Brandeinsätzen aus. 28 Mal galt es technische Hilfe zu leisten. Zu den Einsätzen zählten ein Feuer in Mover genauso wie Verkehrsunfälle mit LKW oder PKW auf der B404 und Kreis- und Landesstrassen. Auch die Unwetter im Herbst hielten die Wehr in Atem.

Oldershausen: Ortsbrandmeister Kai Corbelin blickte in seinem Bericht auf ein ereignisreiches Einsatzjahr 2017 zurück: Die Oldershausener Brandschützer rückten zu insgesamt zwölf Einsätzen aus, die sich in sechs technische Hilfeleistungen, vier Brandeinsätze und 2 Brand- und Sicherheitswachdienste aufteilten. Dabei blieben vor allem der Hochwassereinsatz im Rahmen des „Brandbekämpfungszugs 3“ in Groß Düngen (Landkreis Hildesheim) sowie der Brandeinsatz in Mover, bei der eine Person ums Leben kam, in Erinnerung.

 

Im Jahr 2017 kamen die Oldershausener Einsatzkräfte insgesamt zu 43 Diensten zusammen, um für den Einsatzfall fit zu bleiben. Hauptaugenmerk lag – neben Szenarien zu Brandeinsätzen und Verkehrsunfällen – auf dem Umgang mit den Digitalfunkgeräten. Corbelin lieferte zudem ein Überblick über den Mitgliederstand: 34 aktive Kameradinnen und Kameraden zählte die Feuerwehr Oldershausen zum Jahresende. Mit Tobias Köpke wurde am Abend der Jahreshauptversammlung ein weiterer Kamerad aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung aufgenommen. Des Weiteren befinden sich 15 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr, elf Mitglieder sind Teil der Altersabteilung und 17 Spielleute musizieren im Spielmannszug. Der noch junge Förderverein verzeichnet derzeit 45 Mitglieder.

Schwinde, lw: Es war ein emotionaler Abschied von Ortsbrandmeister Holger Kloodt. Kloodt, der 12 Jahre die Feuerwehr Schwinde/Stove anführte, wechselt seinen Wohnsitz und stellte sich bei der jetzigen Wahl nun nicht mehr zur Verfügung. Kloodt hat seine Wehr stets vorbildlich geführt und viel in seiner Amtszeit bewegt. Das zeigte auch der Rückblick auf seine 12-jährige Amtszeit. In Schwinde übernehmen nun neue Führungskräfte die Geschicke der Wehr, denn auch Dirk Meyer tritt nicht wieder als Stellvertretender Ortsbrandmeister an. Aus der geheimen Wahl, geführt von Gemeindebrandmeister Frank Hupertz, ging Florian Wedemann als neuer Ortsbrandmeister heraus. Ihm zur Seite steht Christoph Meinke als sein Stellvertreter.

Rönne, tw: Ein abwechslungsreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Rönne. Sie absolvierte insgesamt 22 Einsätze. Diese gliederten sich in 3 kleinere Brandeinsätze, 13 Mal technische Hilfeleistung und 5 Brand- und Sicherheitswachdienste, wie zum Beispiel beim Traditionsfest „Stover Rennen“.  Die Einsatzkräfte konnten 2017 6 Personen retten und nahezu 500.000€ Sachvermögen erhalten.

Doch vor allem ein Einsatz forderte das Engagement der Rönner Kameraden besonders. Während des starken Unwetters im vergangenen September(?) wurde die Feuerwehr als Teil der Kreisbereitschaft B3 zur Unterstützung in das Hochwassergebiet nach Großdüngen in den Landkreis Hildesheim gerufen. Dort halfen sie die Häuser von den Wassermassen zu befreien und zu schützen und leisteten der Bevölkerung vor Ort damit einen enormen Dienst. Ortsbrandmeister Gerhard Nachtigall freute sich besonders über die Dankbarkeit, die den Helfer dort entgegenkam.

Avendorf, lw: Es war ein eher ruhiges Einsatzjahr für die Brandschützer aus Avendorf. Insgesamt rückte die Wehr zu sechs Einsätzen aus. Davon entfallen vier Einsätze auf Hilfeleistungen, die zum größten Teil in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst abgearbeitet wurden. Zwei Brandeinsätze absolvierten die 38 aktiven Mitglieder als Verstärkung im benachbarten Tespe.

Für den Ernstfall hielten sich die Kameraden um Ortsbrandmeister Ulric Gerner mit 17 Ausbildungs- und Übungsdiensten fit. Zusätzlich nahmen 12 Kameraden an insgesamt 20 überörtlichen Lehrgängen und Ausbildungen teil. Das sind knapp ein Drittel der aktiven Kameraden, wie Gerner nicht ohne Stolz berichtete. Als Teil des Kreisbereitschaftszuges Brandbekämpfung 3 nahm die Wehr zudem an vier weiteren Übungen teil. Ebenfalls als Teil der Kreisbereitschaft, leisteten die Avendorfer Hilfe im Hochwassergebiet im Landkreis Hildesheim.

 

Tespe, lw: Gut 5500 Stunden Eigenleistung hat die Tesper Feuerwehr in den letzten zwei Jahren in den Neubau ihres Gerätehauses gesteckt. Im letzten Jahr war es dann soweit. Die 45 aktiven Kameraden konnten in den Neubau einziehen. Und mit ihnen die 42 Spielleute des Spielmannszuges der Wehr. Dies alles leisteten die ehrenamtlichen Helfer neben ihrem normalen Dienst am Bürger. Das das nicht gerade wenig ist, wurde jetzt auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr deutlich.

Elbmarsch, lw: Das Einsatzjahr unserer zehn Feuerwehren war geprägt von zahlreichen Unwettereinsätzen. Selten gab es in der Vergangenheit so viele Sturmschäden abzuarbeiten wie im Jahr 2017. Insbesondere Sturmtief „Herwart“ hat die Feuerwehren der Elbmarsch in Atem gehalten. Gleichwohl hat es aber auch gezeigt, dass alle Ortswehren äußerst motiviert, zuverlässig und einsatzbereit sind. Quasi als Feuerprobe nahm bei diesem Sturmtief erstmals die örtliche Einsatzleitung – kurz ÖEL – der Elbmarschfeuerwehren ihren Dienst auf. Besetzt mit Führungskräften der Feuerwehren konnten die Einsätze zielgerichtet und präzise an die Einsatzkräfte weitergegeben werden. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für das Engagement meiner Führungskräfte und auch der Einsatzkräfte bedanken.

Drennhausen, lw: Für die 34 aktiven Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Drennhausen war es ein eher ruhiges Einsatzjahr 2017. Zweimal rückte die Feuerwehr zu Brandeinsätzen im benachbarten Drage aus. Einmal galt es ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen und fünf Mal rückte die Wehr zu Unwettereinsätzen aus.

Marschacht, lw: Bereits 1927 fanden sich die ersten Spielleute der Feuerwehr Marschacht zusammen und gründeten seinerzeit den Spielmannszug Marschacht. Jetzt konnten die Spielleute ihr 90-jähriges Jubiläum feiern. Dabei sah es nicht immer rosig aus in den 90 Jahren. Zwischenzeitlich drohte sich gar der Spielmannszug aufzulösen, da nicht genug Mitglieder gefunden werden konnten. Einige Jahre pausierten die Aktivitäten der Musikanten, bevor ein Neustart versucht wurde. Mit Erfolg. Heute findet man den Spielmannszug bei vielen Anlässen wieder. Ob Osterfeuer, Kreisfeuerwehrtag oder Frühschoppen, immer ist die musikalische Unterstützung eine Bereicherung für festliche Anlässe. Das lobte auch Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender Volker Bellmann in seinen Dankesworten und betonte, dass der Spielmannszug Marschacht aus der Feuerwehr nicht weg zu denken ist. Auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth gratulierte den Spielleuten unter der Führung von Carsten Meyn und dankte für viele Stunden musikalischer Bereicherung durch den Spielmannszug.

Zu Gast waren auch der Musikzug der Feuerwehr Nenndorf, sowie das Blasorchester der Feuerwehr Roydorf, die den musikalischen Rahmen des Nachmittags perfekt abrundeten.

 

Durch einen Spendenaufruf der Freiwilligen Feuerwehr Hunden in den Dörfern Fahrenholz, Hunden und Mover kam innerhalb kürzester Zeit der nötige Geldbetrag zusammen, um einen Defibrillator zu beschaffen. Unterstützung gab es dabei von dem kürzlich geründeten Förderverein, der sich um die Bestellung und Installation gekümmert hat.
Dank der tollen Unterstützung der Bevölkerung wurde eine wesentliche Verbesserung der Notfallversorgung in der Binnenmarsch erreicht.

Für einen barrierefreien Zugang ist ebenfalls gesorgt:

Das Gerät befindet sich direkt am Eingang des Feuerwehrgerätehauses in Hunden in einem videoüberwachten Bereich. Das Gerät ist praktisch selbsterklärend und eine Fehlbedienung ausgeschlossen, so dass auch ungeübte Ersthelfer keine Berührungsängste haben müssen.

 Um das in der Praxis mal zu zeigen, sind drei Termine für alle Interessierten vorgesehen.

 Dienstag, 05.09.2017 um 19:30 Uhr

oder

  • Mittwoch, 13.09.2017 um 19:30 Uhr

oder

  • Sonnabend, 23.09.2017 um 10:30 Uhr

 

Drage, lw: Buntes Treiben auf den Festplatz in Drage. Die Feuerwehr Drage hatte die Kinderfeuerwehren des Landkreises zum diesjährigen Kinderfeuerwehrtag geladen. Für die Kinderfeuerwehr Drage ein ganz besondere Tag. Feiert sie doch in diesem Jahr bereits ihr 10-jähriges Bestehen. Damit sind die Löschzwerge aus Drage zugleich die älteste Kinderfeuerwehr im Landkreis Harburg.