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Rönne, tw: Ein abwechslungsreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Rönne. Sie absolvierte insgesamt 22 Einsätze. Diese gliederten sich in 3 kleinere Brandeinsätze, 13 Mal technische Hilfeleistung und 5 Brand- und Sicherheitswachdienste, wie zum Beispiel beim Traditionsfest „Stover Rennen“.  Die Einsatzkräfte konnten 2017 6 Personen retten und nahezu 500.000€ Sachvermögen erhalten.

Doch vor allem ein Einsatz forderte das Engagement der Rönner Kameraden besonders. Während des starken Unwetters im vergangenen September(?) wurde die Feuerwehr als Teil der Kreisbereitschaft B3 zur Unterstützung in das Hochwassergebiet nach Großdüngen in den Landkreis Hildesheim gerufen. Dort halfen sie die Häuser von den Wassermassen zu befreien und zu schützen und leisteten der Bevölkerung vor Ort damit einen enormen Dienst. Ortsbrandmeister Gerhard Nachtigall freute sich besonders über die Dankbarkeit, die den Helfer dort entgegenkam.

Avendorf, lw: Es war ein eher ruhiges Einsatzjahr für die Brandschützer aus Avendorf. Insgesamt rückte die Wehr zu sechs Einsätzen aus. Davon entfallen vier Einsätze auf Hilfeleistungen, die zum größten Teil in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst abgearbeitet wurden. Zwei Brandeinsätze absolvierten die 38 aktiven Mitglieder als Verstärkung im benachbarten Tespe.

Für den Ernstfall hielten sich die Kameraden um Ortsbrandmeister Ulric Gerner mit 17 Ausbildungs- und Übungsdiensten fit. Zusätzlich nahmen 12 Kameraden an insgesamt 20 überörtlichen Lehrgängen und Ausbildungen teil. Das sind knapp ein Drittel der aktiven Kameraden, wie Gerner nicht ohne Stolz berichtete. Als Teil des Kreisbereitschaftszuges Brandbekämpfung 3 nahm die Wehr zudem an vier weiteren Übungen teil. Ebenfalls als Teil der Kreisbereitschaft, leisteten die Avendorfer Hilfe im Hochwassergebiet im Landkreis Hildesheim.

 

Tespe, lw: Gut 5500 Stunden Eigenleistung hat die Tesper Feuerwehr in den letzten zwei Jahren in den Neubau ihres Gerätehauses gesteckt. Im letzten Jahr war es dann soweit. Die 45 aktiven Kameraden konnten in den Neubau einziehen. Und mit ihnen die 42 Spielleute des Spielmannszuges der Wehr. Dies alles leisteten die ehrenamtlichen Helfer neben ihrem normalen Dienst am Bürger. Das das nicht gerade wenig ist, wurde jetzt auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr deutlich.

Elbmarsch, lw: Das Einsatzjahr unserer zehn Feuerwehren war geprägt von zahlreichen Unwettereinsätzen. Selten gab es in der Vergangenheit so viele Sturmschäden abzuarbeiten wie im Jahr 2017. Insbesondere Sturmtief „Herwart“ hat die Feuerwehren der Elbmarsch in Atem gehalten. Gleichwohl hat es aber auch gezeigt, dass alle Ortswehren äußerst motiviert, zuverlässig und einsatzbereit sind. Quasi als Feuerprobe nahm bei diesem Sturmtief erstmals die örtliche Einsatzleitung – kurz ÖEL – der Elbmarschfeuerwehren ihren Dienst auf. Besetzt mit Führungskräften der Feuerwehren konnten die Einsätze zielgerichtet und präzise an die Einsatzkräfte weitergegeben werden. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für das Engagement meiner Führungskräfte und auch der Einsatzkräfte bedanken.

Drennhausen, lw: Für die 34 aktiven Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Drennhausen war es ein eher ruhiges Einsatzjahr 2017. Zweimal rückte die Feuerwehr zu Brandeinsätzen im benachbarten Drage aus. Einmal galt es ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen und fünf Mal rückte die Wehr zu Unwettereinsätzen aus.

Marschacht, lw: Bereits 1927 fanden sich die ersten Spielleute der Feuerwehr Marschacht zusammen und gründeten seinerzeit den Spielmannszug Marschacht. Jetzt konnten die Spielleute ihr 90-jähriges Jubiläum feiern. Dabei sah es nicht immer rosig aus in den 90 Jahren. Zwischenzeitlich drohte sich gar der Spielmannszug aufzulösen, da nicht genug Mitglieder gefunden werden konnten. Einige Jahre pausierten die Aktivitäten der Musikanten, bevor ein Neustart versucht wurde. Mit Erfolg. Heute findet man den Spielmannszug bei vielen Anlässen wieder. Ob Osterfeuer, Kreisfeuerwehrtag oder Frühschoppen, immer ist die musikalische Unterstützung eine Bereicherung für festliche Anlässe. Das lobte auch Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender Volker Bellmann in seinen Dankesworten und betonte, dass der Spielmannszug Marschacht aus der Feuerwehr nicht weg zu denken ist. Auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth gratulierte den Spielleuten unter der Führung von Carsten Meyn und dankte für viele Stunden musikalischer Bereicherung durch den Spielmannszug.

Zu Gast waren auch der Musikzug der Feuerwehr Nenndorf, sowie das Blasorchester der Feuerwehr Roydorf, die den musikalischen Rahmen des Nachmittags perfekt abrundeten.

 

Durch einen Spendenaufruf der Freiwilligen Feuerwehr Hunden in den Dörfern Fahrenholz, Hunden und Mover kam innerhalb kürzester Zeit der nötige Geldbetrag zusammen, um einen Defibrillator zu beschaffen. Unterstützung gab es dabei von dem kürzlich geründeten Förderverein, der sich um die Bestellung und Installation gekümmert hat.
Dank der tollen Unterstützung der Bevölkerung wurde eine wesentliche Verbesserung der Notfallversorgung in der Binnenmarsch erreicht.

Für einen barrierefreien Zugang ist ebenfalls gesorgt:

Das Gerät befindet sich direkt am Eingang des Feuerwehrgerätehauses in Hunden in einem videoüberwachten Bereich. Das Gerät ist praktisch selbsterklärend und eine Fehlbedienung ausgeschlossen, so dass auch ungeübte Ersthelfer keine Berührungsängste haben müssen.

 Um das in der Praxis mal zu zeigen, sind drei Termine für alle Interessierten vorgesehen.

 Dienstag, 05.09.2017 um 19:30 Uhr

oder

  • Mittwoch, 13.09.2017 um 19:30 Uhr

oder

  • Sonnabend, 23.09.2017 um 10:30 Uhr

 

Drage, lw: Buntes Treiben auf den Festplatz in Drage. Die Feuerwehr Drage hatte die Kinderfeuerwehren des Landkreises zum diesjährigen Kinderfeuerwehrtag geladen. Für die Kinderfeuerwehr Drage ein ganz besondere Tag. Feiert sie doch in diesem Jahr bereits ihr 10-jähriges Bestehen. Damit sind die Löschzwerge aus Drage zugleich die älteste Kinderfeuerwehr im Landkreis Harburg.

Elbmarsch/Tespe, lw: Im Rahmen des diesjährigen Gemeindefeuerwehrtages in Tespe konnten gleich drei Kameraden für insgesamt 170 Jahre Treue zum Ehrenamt geehrt werden.

Torsten Lorenzen, Abschnittsleiter Elbe, ehrte Hauptfeuerwehrmann Heino Peters für 40 jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr mit der Ehrennadel des niedersächsischen Feuerwehrverbandes. Für Löschmeister Otto Behr gab es ebenfalls eine Ehrung des Feuerwehrverbandes. Behr hält der Feuerwehr bereits seit 60 Jahren die Treue. Eine ganz besondere und zudem seltene Ehrung erhielt Hauptfeuerwehrmann Heinrich Wiegels. Er gehört der Freiwilligen Feuerwehr bereits seit 1947 an und konnte sich über die Ehrung anlässlich seines 70-jährigen Jubiläums freuen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Gemeindebrandmeister Frank Hupertz, der sich stolz über die Treue seiner Kameraden zu den Feuerwehren der Elbmarsch zeigte.

 

 

 

Elbmarsch/Tespe, lw: Auf dem diesjährigen Gemeindefeuerwehrtag der Elbmarsch-Feuerwehren konnten alle acht angetretenen Gruppen mit hervorragenden Leistungen überzeugen. So erzielten alle gestarteten Gruppen die nötige Punktzahl um sich für den diesjährigen Kreiswettbewerb in Regesborstel zu qualifizieren. Kreisausbildungsleiter Andreas Mundt und seinem Wertungsrichterteam endgingen dabei auch die kleinsten Fehler der angetretenen Gruppen nicht.

Gemeindesieger konnte hierbei natürlich nur einer werden. So setzte sich die Gruppe der Feuerwehr Bütlingen mit einem absolut knappen Vorsprung von 0,06 Punkten und  insgesamt 425,34 Punkten vor die Wettbewerbsgruppe Drennhausen/Elbstorf die sich mit 425,28 Punkten den zweiten Platz sicherte, gefolgt von der Wettbewerbsgruppe Schwinde/Stove mit 423,32 Punkten auf Platz drei.

Mit dabei am Rande des erst kürzlich offiziell übergebenen Gerätehaus der Feuerwehr Tespe waren auch die Jugendfeuerwehren der Elbmarsch mit ihren Gemeindejugendfeuerwehrtag. Quasi bereits mit gepackten Koffern traten sieben Gruppen unter den kritischen Augen von Fachbereichsleiter Wettbewerbe Henning Gerdau und seinem Team an. Denn nach der Siegerehrung ging es direkt vom Wettbewerb ins diesjährige Gemeindezeltlager nach Kühsen (Schleswig-Holstein). Als Gemeindesieger der Jugendfeuerwehren setzte sich auch hier die Wettbewerbsgruppen Bütlingen mit 989 Punkten durch. Die Gruppen aus Schwinde/Stove (972 Pkt.) und Hunden (960 Pkt.).

 

Drage, lw: Einen mobilen Rauchabschluss erhielt jetzt die Feuerwehr Drage. Zur Verfügung gestellt von der VGH Versicherung, konnte Christian Wolter von der VGH-Vertretung Wolter das Gerät jetzt an Ortsbrandmeister Christian Matthies übergeben.

Als eine der ersten Feuerwehren in der Elbmarsch, verfügt die Ortswehr Drage jetzt über dieses einfache, aber effektive Gerät, das es ermöglicht bei räumlich begrenzten Bränden nicht betroffene Gebäudeteile vor den Folgen des Brandrauches zu schützen.

Der mobile Rauchabschluss wird normalerweise von der VGH-Versicherung zum Selbstkostenpreis an Feuerwehren abgegeben. Für die Feuerwehr Drage übernahm Wolter, selbst Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr, den Betrag. Zur Übergabe erschien dann auch das gesamte Ortskommando, dass das neue Gerät gleich ausprobierte.