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Marschacht, lw: Ortskunde stand auf dem Programm der jüngst abgehaltenen Übung des Kreis-Gewässerschutzzuges. Hierzu hatte Hartmut Flindt der Marschachter Feuerwehr eine umfangreiche Übung ausgearbeitet. Zunächst wurden die Teilnehmer umfangreich in die Besonderheiten des Streckenabschnittes der Elbe zwischen Staustufe Rönne und der Kreisgrenze in Avendorf eingewiesen. Flindt wies ausdrücklich auf die Gefahren des Streckenabschnittes im Allgemeinen und der Staustufe im Besonderen hin.alt

 

In die Praxis konnten die einzelnen Einheiten dann das gehörte im Anschluss umsetzen. In drei Einsatzabschnitte aufgeteilt, arbeiteten die Teilnehmer die gestellte Lage mit ihren Booten im Verbund ab. An der ersten Einsatzstelle wurde angenommen, dass ein Binnenschiff eine Menge Altöl verloren hat. Dieses droht das Vogelschutzgebiet Vogelinsel zu kontaminieren. Die Boote aus Drage und Hoopte brachten hier eine Ölsperre in Stellung um das Habitat vor einer Verseuchung zu schützen. An einer weiteren Einsatzstelle wurden mehrere Kanister mit Gefahrgut gesichtet. Die hier eingesetzten Feuerwehren hatten die Aufgabe die Kanister zu bergen, die Inhaltsstoffe zu identifizieren.

Die dritte Einsatzstelle befand sich im Uferbereich vor dem Fährhaus Tespe. Ein Ponton diente hier zur Darstellung eines Schiffes mit defekter Ruderanlage aus dem Hydrauliköl in die Elbe fließt. Hier musste eine weitere Ölsperre eingesetzt, das Öl aufgenommen und ein weiteres Auslaufen durch abdichten der Leckage verhindert werden. Viel Arbeit für die sieben Boote. Dennoch konnten alle Übungseinsätze erfolgreich beendet werden.