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Drage, lw: Corona-bedingt waren lange Zeit keine gemeinsamen Übungen möglich. Nun konnten drei Feuerwehren der Elbmarsch wieder gemeinsam für den Ernstfall üben. In Drage kam es demnach zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKWs und einem Fahrradfahrer. Die Folge: Fünf verletzte, teilweise in ihren Fahrzeugen eingeklemmte Personen. Zunächst erreicht die Feuerwehr Drage die Einsatzstelle und kümmert sich umgehend um die Erstversorgung des beteiligten Fahrradfahrers und der Einleitung der Rettung der weiteren Personen in den Fahrzeugen. Das Übungsszenario ist der Realität nachempfunden und so sind auch die Einsatzkräfte involviert, die in einem vergleichbaren, realen Verkehrsunfall alarmiert würden. Die Feuerwehr Drennhausen/Elbstorf erreicht nur wenige Minuten später die Einsatzstelle und unterstützt von nun an bei der Rettung. Während die Drager Retter sich um ein Fahrzeug mit drei Insassen kümmert, kümmern sich die Drennhäuser Helfer um das zweite Fahrzeug und beginnen dieses auf der Seite liegende Fahrzeug zu stabilisieren. Ebenfalls alarmiert ist zudem die Feuerwehr Marschacht mit dem Rüstwagen, der über einen weiteren Hilfeleistungssatz verfügt, den die Retter vor Ort dringend benötigen. Doch die Marschachter Feuerwehr ist zu Übungsbeginn in einem realen Einsatz gebunden. Etwas das auch in einem echten Einsatz passieren kann. Hier würde dann zwar ein weiterer Rüstwagen einer anderen Feuerwehr zur Einsatzstelle beordert, aber auch das würde Zeit benötigen. So sind zunächst die beiden Feuerwehren auf sich selbst gestellt. Die Kommunikation zwischen den beteiligten Einsatzkräften übernimmt indes der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Tespe.

Glücklicherweise konnte der reale Einsatz in Marschacht schnell abgearbeitet werden, so das mit Unterstützung der Marschachter Feuerwehr die Übungslage erfolgreich abgearbeitet werden konnte.

Diese erste, gemeinsame Übung zeigte zugleich, dass die Feuerwehren der Elbmarsch trotz der Einschränkungen einer Pandemie für den Ernstfall gut vorbereitet sind.