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Schwinde/Stove, lw: Wie überall beherrschte auch bei der Feuerwehr Schwinde-Stove Corona das einsatzgeschehen im vergangenen Jahr. Startete man am Anfang des Jahres voller Vorfreude auf den Neubau des lang ersehnten Gerätehauses, so fanden sich die Kameraden und Kameradinnen alsbald im Lockdown wieder. Zumindest das Richtfest konnten die Brandschützer noch feiern, mussten dann jedoch den Dienst- und Ausbildungsbetrieb auf Grund der Pandemie einstellen. Den Zeitpunkt der Lockerung Anfang Juli, nutze die Wehr um unter strengen Hygienevorschriften den Umzug ins fertiggestellte Gerätehaus in der Krümser Strasse umzuziehen. Die Freude dauerte jedoch nur kurz. Ging es doch im Oktober bereits in den zweiten Lockdown, der den Dienstbetrieb bis in den Mai des Folgejahres nahe zu komplett auf Eis legte. Das verkündete jetzt Ortsbrandmeister Florian Wedemann auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung. Wedemann sieht seine Wehr trotz Pandemie gut aufgestellt und die Mitgliederzahlen geben ihm Recht. So kann die Wehr auf 51 aktive Feuerwehrmänner und -frauen zurückgreifen, die zu jeder Tageszeit eine ausreichende Einsatzstärke garantieren. Weitere 296 Mitglieder unterstützen die Wehr als Fördernde. Die Jugendfeuerwehr verfügt zum Jahresende über 13 Mädchen und Jungen und die Kinderfeuerwehr über 18 Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren. Dazu kommen 13 Kameraden in der Altersabteilung.

Auch in der Pandemie standen die Einsatzkräfte unter, teils erschwerten Bedingungen, stehts parat, wenn Hilfe benötigt wurde. Insgesamt zehn Einsätze absolvierte die Wehr. Wie zum Beispiel als Unterstützung der Feuerwehr Drage bei einem Großbrand in Drage, einem Verkehrsunfall im Ort oder der immer wieder belächelten Katze im Baum, so Wedemann. Pandemiebedingt konnte kein Mitglied der Wehr an Aus- und Fortbildungen auf Kreis- oder Landesebene teilnehmen, so Wedemann weiter. Wedemann zeigte sich jedoch zuversichtlich diese, nach Aufnahme des Ausbildungsbetriebes, in diesem Jahr nachzuholen. Die erforderlichen Lehrgangsplätze seien zumindest größtenteils bereits wieder gesichert.

Ehrungen und Beförderungen hatte dann Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Harburg, Volker Bellmann, im Gepäck. Er zeichnete Helmut Gehrke für 60 Jahre Mitgliedschaft im Kreisfeuerwehrverband aus. Über eine Ehrung anlässlich 40-jähriger Mitgliedschaft konnten sich Martin Heidtmann, Holger Kloodt, Dirk Meyer und Carsten Meyer freuen. Für eine 25-jährige Mitgliedschaft wurde Jens Voigt geehrt.

Über eine Beförderung freuten sich außerdem Florian Wedemann (Brandmeister), Christoph Meinke (1. Hauptlöschmeister), Andreas Vick (1. Hauptfeuerwehrmann) und Volker Franke (Hauptfeuerwehrmann).