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Stove/Drennhausen, lw: Zwanzig, teils, schwer verletzte Personen. Über 120 Einsatzkräfte im Einsatz zu Land und auf der Elbe. Das ist die Bilanz zweier parallel verlaufender Großeinsätze in Stove und Drennhausen (LK Harburg), die alle zehn Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch forderten.

Insgesamt 15 Verletze, darunter auch Kinder, sahen sich die Retter bei einem Feuer auf einem als Veranstaltungsort genutztem Wohnschiff im Stover Hafen gegenüber. Eine Gasverpuffung, ausgelöst vermutlich durch einen technischen Defekt, hatte zu einer Panik unter den Gästen geführt, die zudem teilweise schweren Verletzungen davontrugen. Ein sich ausbreitendes Feuer auf dem Wohnschiff bedrohte weitere Personen, so das ein junger Mann in Panik in die Elbe sprang.

 

Was die Einsatzkräfte beim Eintreffen noch nicht wissen: Es handelt sich gottseidank nur um eine Übung. Ausgearbeitet von Gemeindebrandmeister Frank Hupertz, sehen sich die Einsatzkräfte einem perfekt inszeniertem Einsatz-Szenario gegenüber. Die 15 Verletzten Personen der Einsatzstelle stellte der DLRG-Ortsverband der Elbmarsch unter der Führung von Ulf Matthies. Als Brand- und Unfallopfer geschminkt, hielten sie mit einer realistischen Darstellung die eingesetzten Kräfte in Atem. Mit einer umfangreichen Brandbekämpfung und einer Rettung der im Wasser befindlichen Person durch das Feuerwehrboot der Feuerwehr Marschacht konnten die eingesetzten Feuerwehren alle gestellten Aufgaben souverän und zügig abarbeiten. Hiervon konnten sich auch Abschnittsleiter Torsten Lorenzen und Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth überzeugen, die als Gäste der Übung in Stove beiwohnten.

Auch an der zweiten Einsatzstelle hatten die Feuerwehren alle Hände voll zu tun. Hier übernahm das DRK die Darstellung der fünf Verletzten, die während eines fiktiven Großbrandes aus einem brennenden Gebäude gerettet werden mussten. Auch bei diesem Einsatz stand die Rettung und Versorgung der verletzten Personen im Mittelpunkt. Eine weitere Besonderheit war hier jedoch die Nähe des Gebäudes zu den Nachbargebäuden, so dass sich die Einsatzkräfte nicht nur auf das Löschen des Brandes, sondern auch auf den Schutz der umliegenden Gebäude konzentrieren mussten. Auch diese Übungslage wurde durch die Feuerwehren korrekt abgearbeitet, so der stellvertretende Abschnittsleiter Michael Bulst, der sich in seiner Abschlussbesprechung zufrieden mit den gezeigten Leistungen zeigte.