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Drage, lw: Corona-bedingt waren lange Zeit keine gemeinsamen Übungen möglich. Nun konnten drei Feuerwehren der Elbmarsch wieder gemeinsam für den Ernstfall üben. In Drage kam es demnach zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKWs und einem Fahrradfahrer. Die Folge: Fünf verletzte, teilweise in ihren Fahrzeugen eingeklemmte Personen. Zunächst erreicht die Feuerwehr Drage die Einsatzstelle und kümmert sich umgehend um die Erstversorgung des beteiligten Fahrradfahrers und der Einleitung der Rettung der weiteren Personen in den Fahrzeugen. Das Übungsszenario ist der Realität nachempfunden und so sind auch die Einsatzkräfte involviert, die in einem vergleichbaren, realen Verkehrsunfall alarmiert würden. Die Feuerwehr Drennhausen/Elbstorf erreicht nur wenige Minuten später die Einsatzstelle und unterstützt von nun an bei der Rettung.

Schwinde/Stove, lw: Wie überall beherrschte auch bei der Feuerwehr Schwinde-Stove Corona das einsatzgeschehen im vergangenen Jahr. Startete man am Anfang des Jahres voller Vorfreude auf den Neubau des lang ersehnten Gerätehauses, so fanden sich die Kameraden und Kameradinnen alsbald im Lockdown wieder. Zumindest das Richtfest konnten die Brandschützer noch feiern, mussten dann jedoch den Dienst- und Ausbildungsbetrieb auf Grund der Pandemie einstellen. Den Zeitpunkt der Lockerung Anfang Juli, nutze die Wehr um unter strengen Hygienevorschriften den Umzug ins fertiggestellte Gerätehaus in der Krümser Strasse umzuziehen. Die Freude dauerte jedoch nur kurz. Ging es doch im Oktober bereits in den zweiten Lockdown, der den Dienstbetrieb bis in den Mai des Folgejahres nahe zu komplett auf Eis legte. Das verkündete jetzt Ortsbrandmeister Florian Wedemann auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung.

Die Freiwillige Feuerwehr Schwinde-Stove trauert um ihr Ehrenmitglied und ehemaligen Ortsbrandmeister Manfred Heidtmann.

Er verstarb am 5. Juni im Alter von 70 Jahren.

Am 1. Februar 1967 im Alter von 16 Jahren ist Manno Heidtmann in unsere Feuerwehr eingetreten.

Am 18.05.1985 wurde er zum Jugendwart unserer Jugendfeuerwehr gewählt. Dieses Amt gab Manno Heidtmann jedoch nach knapp 2 Jahren wieder ab, weil er ab 1987 unser neuer Ortsbrandmeister wurde. Die Jugendfeuerwehr lag ihm immer sehr am Herzen und er unterstütze diese weiterhin, wo er nur konnte. Wir können uns an kaum ein Jugendfeuerwehrzeltlager, sowie einen Gemeinde- oder Kreiswettbewerb erinnern, an dem Manno Heidtmann nicht zu Besuch war.

Bei unserer Jahreshauptversammlung im Februar 1987 in der Hedi-Bar, wurde Manfred zu unserem neuen Ortsbrandmeister gewählt und lösten damals Horst Sabrowski nach 24 Jahren als Ortsbrandmeister ab. In seiner 12- jährigen Amtszeit als Ortsbrandmeister von 1987 bis 1999 und darüber hinaus hat Manfred Heidtmann unsere Feuerwehr sehr geprägt.

In seiner Amtszeit haben wir unsere aktuellen Fahrzeuge (TSF-W Bj. 1998 und LF16-TS Bj. 1988) erhalten und nutzen diese bis heute.

Manno Heidtmann hatte sich seinerzeit dafür eingesetzt, dass wir das Katastrophenschutz-Fahrzeug des Bundes, unseren heutigen LF16-TS, erhalten. Durch dieses „Bund-Fahrzeug“ wurde unsere Feuerwehr zusätzlich mit Sonderaufgaben, besonderen Einsatzgebieten und dem Katastrophenschutz betraut.

In seiner Amtszeit wurde 1987 gemeinsam mit Dieter Radtke, dem ehemaligen Ortbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Rönne ein kleiner Vertrag geschlossen, dass die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort Rönne in der Jugendfeuerwehr Schwinde-Stove ausgebildet werden konnten und dann in Rönne in den aktiven Dienst übernommen werden, da die FF Rönne keine eigene Jugendfeuerwehr hatte.

Seitdem gehört fast durchgängig auch eine Kameradin oder Kamerad der Feuerwehr Rönne zu unserem Betreuer-Team der Jugendfeuerwehr.

Auch nach seiner aktiven Amtszeit als Ortsbrandmeister war Manno Heidtmann noch viele Jahre als Gruppenführer Mitglied in unserem Kommando.

Auch als Gemeinde-Zeugwart war er über viele Jahre tätig und somit auch Mitglied im Gemeindefeuerwehr-Kommando. Diese Funktion übte er bis zum Ende seines aktiven Dienstes, dem Erreichen der Altersgrenze, aus.

Manno Heidtmann hatte sich immer eine noch frühere Anhebung der Altersgrenze bei der Feuerwehr gewünscht. Für ihn war es nicht nachvollziehbar mit 62 kein aktives Feuerwehrmitglied zu sein.

Er war Träger der Goldenen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes. Diese wurde ihm 2010 durch den ehemaligen Kreisbrandmeister Dieter Reymers verliehen.

2017 wurde Manno Heidtmann für 50-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

Manno hatte immer ein offenes Ohr und brachte sich unermüdlich mit Rat und Tat ein und hat uns mit seiner Erfahrung unterstützt. Er war einfach immer für uns da.

Vielen in unserer Feuerwehr ist Manno wegen seiner offenen Haltung, seiner neugierigen Art und seines Wesens immer ein großes Vorbild gewesen.

Wir werden Mannos Andenken immer in Ehren halten und sind in dieser schweren Zeit in Gedanken bei seiner lieben Familie.

 

Elbmarsch/Tespe, lw: Impfung gegen COVID-19 nun auch für die „Helfer vor Ort“ (HvO) der Feuerwehr Tespe in der Samtgemeinde Elbmarsch. Die HvO-Gruppe der Feuerwehr Tespe wird immer dann alarmiert, wenn besondere Eile gefordert ist. Ereignet sich innerhalb der Gemeinde Tespe ein medizinischer Notfall der einen Notarzt erfordert, werden die Mitglieder der HvO-Gruppe parallel in Marsch gesetzt. Sie besitzen eine zusätzliche, medizinische Ausbildung und erreichen den Patienten meist schneller als der angeforderte Notarzt, der gerade im ländlichen Bereich eine langen Anfahrtsweg hat. Im Schnitt rücken die Helfer 1-2 Mal pro Woche zu einem Patienten aus. Die direkte Arbeit am Patienten setzt die Helfer jedoch in Zeiten von COVID-19 einer besonderen Gefahr aus. Der Landkreis Harburg trug dem nun Rechnung, indem die HvO-Gruppen des Landkreises ihre erste Impfung mit dem Impfstoff von Biontech erhielten.

Hannover. „Für die große Mehrheit der Feuerwehrangehörigen in Niedersachsen ist auch knapp drei Monate nach Beginn der ersten Corona-Schutzimpfungen ihr persönlicher Schutz und Beitrag zur Pandemiebekämpfung noch immer in weiter Ferne.
Aktuell sind Feuerwehrangehörige, die nicht im Rettungsdienst tätig sind, in der Priorisierungskategorie 3 eingeordnet. Dieser Umstand wird zunehmend kritisch bewertet, auch aus Sorge um die Angehörigen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren.
Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die kommunalen Spitzenverbände des Landes weisen darauf hin, dass man sich bereits seit dem vergangenen Jahr sehr massiv für eine prioritäre Berücksichtigung der Einsatzkräfte im Feuerwehr- und Rettungsdienst einsetzt.
„Vor allem in der Öffnung der Impfungsmöglichkeit für Betriebs- und Hausärzte sehen wir gemeinsam das große Potential eines rasch umzusetzenden Impfschutzes“, so der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Karl-Heinz Banse. Zu den Betriebsärzten zählen auch die Arbeitsmediziner, bei denen Feuerwehrangehörige regelmäßig arbeitsmedizinische Untersuchungen etwa für die Atemschutztauglichkeit absolvieren müssen.
Der aktuelle Erlass zur Schutzimpfung für Personen mit hoher Priorität des Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (Prio 2) vom 15.03.2021 wird den Vorstellungen der Spitzenverbände für das Brandschutzwesen nicht gerecht. Es wird darauf verwiesen, dass die ehren- und hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehren aufgrund ihrer Aufgaben bei der Impf-Priorisierung dringend eine Einordnung benötigen, die auch der Lebenswirklichkeit entspricht. So lasse sich eine Ansteckung im tagtäglichen Einsatzgeschehen nicht allein durch das Tragen einer FFP2-Maske sowie durch umsichtiges Verhalten verhindern. Das Tragen einer entsprechenden Maske beeinträchtigt die Einsatzkräfte bei der körperlich sehr anstrengenden Arbeit teilweise erheblich. Ein Verrutschen der Maske ist nicht immer gänzlich auszuschließen.
Darüber hinaus tritt eine Diskrepanz bei Einsätzen zur Tragehilfe für den Rettungsdienst auf. Diese sind keine originäre Aufgabe der Feuerwehr; sie wären auch durch Besatzungen anderer Rettungsmittel oder Ordnungsbehörden leistbar. Tragehilfeeinsätze sind stets mit unmittelbarem Patientenkontakt verbunden.
Nachdem nunmehr diverse Berufsgruppen höher priorisiert wurden als Feuerwehrangehörige, ist die Zumutbarkeit von Amtshilfeersuchen für derartig risikobehaftete Rettungsdiensteinsätze an die Freiwilligen Feuerwehren mehr als fraglich.
Weder die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren insgesamt, noch die einzelnen Feuerwehrangehörigen dürfen unnötigen Risiken ausgesetzt werden!
Foto (privat): Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen Karl-Heinz Banse.
Hannover, d. 31. März 2021 gez. Landesfeuerwehrverband Niedersachsen

Elbmarsch/Marschacht, lw: Die ersten beiden Mannschaftstransport-Fahrzeuge konnten jetzt an zwei Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch übergeben werden. Der Feuerwehr-Bedarfsplan der Samtgemeinde Elbmarsch sieht vor, jede der zehn Feuerwehren sukzessive mit einem MTF auszustatten. Bisher haben vorwiegend Feuerwehren mit einer Jugendabteilung ein, aus eigenen Fördergeldern beschafftes, MTF. Die Fahrzeuge werden lediglich von der Samtgemeinde Elbmarsch unterhalten und versichert. Das ändert sich nun mit der Auslieferung der ersten beiden MFTs, die zunächst an die Feuerwehr Marschacht und Tespe gehen. Sie lösen zugleich die in die Jahre gekommenen, noch selbstbeschafften, MTFs der beiden Ortswehren ab.

Möglich wurde dies nur durch die enge und gute Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Politik und nicht zuletzt Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth, die den bestehenden Feuerwehr-Bedarfsplan gemeinsam ausgearbeitet hatten und diesen nun auch konsequent umsetzen.

Bütlingen, ff: Ortsbrandmeister Eike Hagemann berichtet von einem verhältnismäßig ruhigen Jahr 2019.

In für freiwillige Feuerwehren schwierigen Zeiten freut sich die Wehr, dass die Mitgliederzahlen nahezu unverändert geblieben sind. Aktive Mitglieder gibt es weiter 44, mehr als 20 in der Jugendfeuerwehr, 24 in der Ehrenabteilung. Der Förderverein kommt auf 168 Mitglieder. Die gemeinsame Kinderfeuerwehr der Wehren Bütlingen, Tespe und Avendorf würde sich freuen, wenn in der nächsten Zeit wieder mehr Kinder aus Bütlingen dazukommen. Die Betreuer bieten wöchentliche Termine an, um spielerisch Brandschutz und Feuerwehrtechnik in der Gemeinschaft zu erlernen.

Er warb auch um neue Mitglieder in der aktiven Wehr.

Hunden, 06.03.20, lw: Ruhig ging es zu, bei der Feuerwehr Hunden im abgelaufenen Jahr. Insgesamt sechs Einsätze galt es dennoch zu absolvieren. Zwei Mal rückte die Wehr aus um verunfallte Fahrzeuge und deren Insassen zu versorgen. Einmal war ein Kleinbrand im Ortsteil Fahrenholz zu löschen. Zwei Umzugsbegleitungen und eine weitere, technische Hilfeleistung waren ebenso abzuarbeiten.

Mit 52 aktiven Mitgliedern ist die Wehr für den Ernstfall gut aufgestellt. Mit 19 Kindern in der Jugendfeuerwehr und 6 weiteren in der Kinderfeuerwehr ist zudem der Nachwuchs gesichert. 13 weitere Mitglieder befinden sich bereits in der Altersabteilung.

Traditionell ist die Feuerwehr Hunden ein wichtiger Baustein der dörflichen Gemeinschaft. Das zeigen die zahlreichen Aktivitäten die die Wehr gemeinsam mit und für die Einwohner auch 2019 wieder absolviert hat. Neben zum Beispiel einem Kniffelabend oder dem Osterfeuer zählt auch der Umwelttag der Wehr hierzu, der im vergangenen Jahr bereits zum 25. Male stattfand.

Befördert wurden dann Hanno Wiegels zum Oberfeuerwehrmann, Florian Fuchs zum Hauptfeuerwehrmann und Christian Peters zum 1. Hauptfeuerwehrmann.

 

 

Rönne: Am 24.01.2020 trafen sich die Kameraden der Feuerwehr Rönne zur Jahreshauptversammlung. Als Gäste waren Kerstin Busch für die Samtgemeinde, Heiko Scharnweber für die Gemeinde sowie Michael Bulst und Matthias Dittmer für die Kreis/Samtgemeindefeuerwehr anwesend.

In seinem Bericht resümiert Ortsbrandmeister Andre Harenberg das vergangene Jahr der Rönner Wehr; Mit insgesamt 12 Einsätzen war es ein relativ ruhiges Jahr für die Feuerwehr Rönne. Ich freue mich, dass auch im Einsatzjahr 2019 unser Einsatzfahrzeug bei jedem Einsatz gut besetzt war. Dies zeigt die Einsatzbereitschaft der Rönner Feuerwehr!

Leider gab es nicht nur positives zu berichten; plötzlich und unerwartet verstarb der ehemalige Brandmeister Dieter Radke im Dezember 2019. Er hinterlässt sowohl bei den Alterskameraden als auch in der gesamten Wehr eine Lücke.

Avendorf: Bereits im vergangenen Jahr stand die Jahreshauptversammlung unter dem Motto der großen Zahl ‚120‘. 2019 durften die Avendorfer Kameradinnen und Kameraden gemeinsam mit vielen Gästen ihr 120-jähriges Feuerwehr-Jubiläum feiern.

Ortsbrandmeister Ulric Gerner blickte freudig auf dieses Jubiläum zurück. An diesem Tag wurde nicht nur 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Avendorf mit dem Gemeindefeuerwehrtag gebührend gefeiert, sondern auch die vom Förderverein beschafften Feuerwehrfahrzeuge an die Wehr übergeben und in den Dienst gestellt. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um ein Mannschaftstransportwagen (MTW) und ein Rettungsboot (RB). Den krönenden Abschluss bildete danach die Feier ‚Avendorf Rockt‘, bei der die Avendorfer mit ihren Gästen ordentlich das Tanzbein schwingen konnten und den Tag gemütlich ausklingen ließen.

Oldershausen: Auf ein tolles Jahr 2019 blickten _die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Oldershausen bei ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung, zu der das Ortskommando um Ortsbrandmeister Kai Corbelin nun ins Harms Hus lud. Besonderes Augenmerk: Die gelungene Austragung des Kreisjugendfeuerwehrtages im eigenen Ort.

In seinem Bericht gab Corbelin bekannt, dass die Anzahl der aktiven Feuerwehrmitglieder mit 39 Feuerwehrfrauen und -männern gleich blieb. Dazu kommen elf Kids in der Jugendfeuerwehr, 13 Spielleute sowie elf Alterskameraden. Der Förderverein zählt aktuell 49 Mitglieder.

Zu einigen Einsätzen musste die Feuerwehr auch im vergangenen Jahr ausrücken: Neben einer steigenden Anzahl an Alarmierungen auf Grund fehlerhaften Auslösens von Brandmeldeanlagen, wurden die Oldershausener Einsatzkräfte unter anderem auch zu einem Umwelteinsatz auf der Neetze sowie einem Verkehrsunfall nach Hunden gerufen. Zudem bildete man sich ständig auf Orts- und Kommunalebene weiter. Des Weiteren organisierte man im Gewerbepark Eichholz unter der Federführung des stellvertretenden Ortsbrandmeister Andreas Schlicht eine Übung im Rahmen des Brandbekämpfungszuges, die überorts auf großes Lob gestoßen ist.