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Drage, lw:  Knapp 60 Jahre steht das in Drage stationierte Feuerwehrboot nun schon im Dienst. Damit sei es vermutlich das älteste, noch im Landkreis Harburg im Dienst befindliche Einsatzfahrzeug, so der Ortsbrandmeister von Drage, Christian Matthies, in seiner Ansprache anlässlich der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr. Bereits 15 Jahre versuche die Wehr Ersatz für das Feuerwehrboot zu bekommen, wurde aber bisher immer wieder vertröstet. Nun, so Matthies weiter, ist es Zeit das schwimmende Einsatzmittel den heutigen Anforderungen der Tide-Elbe, in dem das Boot vornehmlich eingesetzt wird, anzupassen. Auch Uwe Harden, Bürgermeister der Gemeinde Drage und stellvertretender Landrat im Landkreis Harburg, sprach sich nunmehr positiv für eine Ersatzbeschaffung aus. Hier müsse dringend etwas getan werden, so Harden.

Marschacht, lw:  Über Nachwuchs können sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch freuen. 15 Männer und Frauen paukten in den vergangenen vier Wochen allerlei Feuerwehrgrundlagen. Die Feuerwehranwärter/innen lernten die Grundlagen der Brandbekämpfung genauso wie die richtige Vorgehensweise bei einer technischen Hilfeleistung. Grundlagen in Physik und Chemie, sowie die Organisation Feuerwehr standen außerdem auf dem Lehrplan. Mit einer Prüfung endete der Lehrgang nun. Michael Bulst, stllv. Abschnittsleiter Elbe und der stllv. Kreisausbildungsleiter Michael Gade nahmen persönlich die Prüfung ab. Diese gliederte sich in einen praktischen und theoretischen Teil. Alle Teilnehmer konnten hierbei mit ihren Leistungen überzeugen und bestanden so den ersten Teil der Truppmannausbildung. Nun folgt die Standortausbildung in den Wehren.

Hunden, lw: Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter der Feuerwehr Hunden. Lediglich neun Einsätze waren abzuleisten. Zu zwei Brand- und drei Hilfeleistungseinsätzen rückten die 41 aktiven Mitglieder aus. Drei weitere Einsätze fallen unter die Kategorie „sonstige“.

Einen überaus wichtigen Beitrag leistet die Feuerwehr für die Dorfgemeinschaft des Marschdorfes. So organisierten die Brandschützer drei Blutspendetermine im Gerätehaus der Wehr. Nicht mehr weg zu denken ist auch der alljährliche Frühjahresputz in Hunden, Mover und Fahrenholz, bei dem zusammen mit der Bevölkerung die Natur von reichlich Müll befreit wird.

Besonders freuten sich die 23 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und 13 Kinder in der Kinderfeuerwehr über das neue Manschaftstransportfahrzeug, dass im vergangenen Jahr in den Dienst gestellt wurde. Auch ein neues Rolltor gab es für den Stellplatz des Einsatzfahrzeuges.

Befördert wurden: Lars Basiel (Löschmeister), Ulf Matthies (1. Hauptfeuerwehrmann) und Carolin Basiel (Hauptfeuerwehrfrau). Felix Fuchs, Niklas Marben und Tobias Möller wurden zum Feuerwehrmann ernannt.

Auch in diesem Jahr werden durch die Feuerwehr Hunden wieder Blutspendetermine angeboten. Der erste Termin ist bereits am 19. Mai im Gerätehaus.

 

Bütlingen, lw: Zu 15 Einsätzen rückte die Feuerwehr Bütlingen im vergangenen Jahr aus. Und selbst am Tag ihrer Jahreshauptversammlung befanden sich die 48 aktiven Kameraden/innen weniges Stunden zuvor noch in einem Brandeinsatz. 2017 waren es insgesamt vier Brandeinsätze. Dazu kommen sieben technische Hilfeleistungen und vier sogenannte „sonstige“ Einsätze, wie Brandsicherheitswachen oder Unterstützungen bei Veranstaltungen wie Laternenumzüge. Im Einsatz waren die Brandschützer auch in Großdüngen im Landkreis Hildesheim. Dort, als Bestandteil eines Kreisbereitschaftszuges, wurden Keller und Garagen nach einem Hochwasser ausgepumpt. Eine Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort, die eine hohe Akzeptanz und Dankbarkeit bei den Anwohnern hinterließ.

Marschacht, lw: Gerrit Krepinsky wird künftig der Marschachter Wehr als Ortsbrandmeister vorstehen. Das ergab jüngst die geheime Wahl im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Die Wahl war nötig geworden, da Matthias Dittmer als bisheriger Ortsbrandmeister nicht mehr zur Verfügung stand. Dittmer wird künftig als Gemeindebrandmeister neue Aufgaben übernehmen und stellt die Führung der Wehr daher zur Verfügung.

Mit 47 Einsätzen absolvierten die 50 aktiven Mitglieder fünf Einsätze mehr als im Jahr 2016. 19 Mal rückte die Wehr zu Brandeinsätzen aus. 28 Mal galt es technische Hilfe zu leisten. Zu den Einsätzen zählten ein Feuer in Mover genauso wie Verkehrsunfälle mit LKW oder PKW auf der B404 und Kreis- und Landesstrassen. Auch die Unwetter im Herbst hielten die Wehr in Atem.

Oldershausen: Ortsbrandmeister Kai Corbelin blickte in seinem Bericht auf ein ereignisreiches Einsatzjahr 2017 zurück: Die Oldershausener Brandschützer rückten zu insgesamt zwölf Einsätzen aus, die sich in sechs technische Hilfeleistungen, vier Brandeinsätze und 2 Brand- und Sicherheitswachdienste aufteilten. Dabei blieben vor allem der Hochwassereinsatz im Rahmen des „Brandbekämpfungszugs 3“ in Groß Düngen (Landkreis Hildesheim) sowie der Brandeinsatz in Mover, bei der eine Person ums Leben kam, in Erinnerung.

 

Im Jahr 2017 kamen die Oldershausener Einsatzkräfte insgesamt zu 43 Diensten zusammen, um für den Einsatzfall fit zu bleiben. Hauptaugenmerk lag – neben Szenarien zu Brandeinsätzen und Verkehrsunfällen – auf dem Umgang mit den Digitalfunkgeräten. Corbelin lieferte zudem ein Überblick über den Mitgliederstand: 34 aktive Kameradinnen und Kameraden zählte die Feuerwehr Oldershausen zum Jahresende. Mit Tobias Köpke wurde am Abend der Jahreshauptversammlung ein weiterer Kamerad aus den Reihen der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung aufgenommen. Des Weiteren befinden sich 15 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr, elf Mitglieder sind Teil der Altersabteilung und 17 Spielleute musizieren im Spielmannszug. Der noch junge Förderverein verzeichnet derzeit 45 Mitglieder.

Schwinde, lw: Es war ein emotionaler Abschied von Ortsbrandmeister Holger Kloodt. Kloodt, der 12 Jahre die Feuerwehr Schwinde/Stove anführte, wechselt seinen Wohnsitz und stellte sich bei der jetzigen Wahl nun nicht mehr zur Verfügung. Kloodt hat seine Wehr stets vorbildlich geführt und viel in seiner Amtszeit bewegt. Das zeigte auch der Rückblick auf seine 12-jährige Amtszeit. In Schwinde übernehmen nun neue Führungskräfte die Geschicke der Wehr, denn auch Dirk Meyer tritt nicht wieder als Stellvertretender Ortsbrandmeister an. Aus der geheimen Wahl, geführt von Gemeindebrandmeister Frank Hupertz, ging Florian Wedemann als neuer Ortsbrandmeister heraus. Ihm zur Seite steht Christoph Meinke als sein Stellvertreter.

Rönne, tw: Ein abwechslungsreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Rönne. Sie absolvierte insgesamt 22 Einsätze. Diese gliederten sich in 3 kleinere Brandeinsätze, 13 Mal technische Hilfeleistung und 5 Brand- und Sicherheitswachdienste, wie zum Beispiel beim Traditionsfest „Stover Rennen“.  Die Einsatzkräfte konnten 2017 6 Personen retten und nahezu 500.000€ Sachvermögen erhalten.

Doch vor allem ein Einsatz forderte das Engagement der Rönner Kameraden besonders. Während des starken Unwetters im vergangenen September(?) wurde die Feuerwehr als Teil der Kreisbereitschaft B3 zur Unterstützung in das Hochwassergebiet nach Großdüngen in den Landkreis Hildesheim gerufen. Dort halfen sie die Häuser von den Wassermassen zu befreien und zu schützen und leisteten der Bevölkerung vor Ort damit einen enormen Dienst. Ortsbrandmeister Gerhard Nachtigall freute sich besonders über die Dankbarkeit, die den Helfer dort entgegenkam.

Avendorf, lw: Es war ein eher ruhiges Einsatzjahr für die Brandschützer aus Avendorf. Insgesamt rückte die Wehr zu sechs Einsätzen aus. Davon entfallen vier Einsätze auf Hilfeleistungen, die zum größten Teil in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst abgearbeitet wurden. Zwei Brandeinsätze absolvierten die 38 aktiven Mitglieder als Verstärkung im benachbarten Tespe.

Für den Ernstfall hielten sich die Kameraden um Ortsbrandmeister Ulric Gerner mit 17 Ausbildungs- und Übungsdiensten fit. Zusätzlich nahmen 12 Kameraden an insgesamt 20 überörtlichen Lehrgängen und Ausbildungen teil. Das sind knapp ein Drittel der aktiven Kameraden, wie Gerner nicht ohne Stolz berichtete. Als Teil des Kreisbereitschaftszuges Brandbekämpfung 3 nahm die Wehr zudem an vier weiteren Übungen teil. Ebenfalls als Teil der Kreisbereitschaft, leisteten die Avendorfer Hilfe im Hochwassergebiet im Landkreis Hildesheim.

 

Tespe, lw: Gut 5500 Stunden Eigenleistung hat die Tesper Feuerwehr in den letzten zwei Jahren in den Neubau ihres Gerätehauses gesteckt. Im letzten Jahr war es dann soweit. Die 45 aktiven Kameraden konnten in den Neubau einziehen. Und mit ihnen die 42 Spielleute des Spielmannszuges der Wehr. Dies alles leisteten die ehrenamtlichen Helfer neben ihrem normalen Dienst am Bürger. Das das nicht gerade wenig ist, wurde jetzt auf der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Wehr deutlich.

Elbmarsch, lw: Das Einsatzjahr unserer zehn Feuerwehren war geprägt von zahlreichen Unwettereinsätzen. Selten gab es in der Vergangenheit so viele Sturmschäden abzuarbeiten wie im Jahr 2017. Insbesondere Sturmtief „Herwart“ hat die Feuerwehren der Elbmarsch in Atem gehalten. Gleichwohl hat es aber auch gezeigt, dass alle Ortswehren äußerst motiviert, zuverlässig und einsatzbereit sind. Quasi als Feuerprobe nahm bei diesem Sturmtief erstmals die örtliche Einsatzleitung – kurz ÖEL – der Elbmarschfeuerwehren ihren Dienst auf. Besetzt mit Führungskräften der Feuerwehren konnten die Einsätze zielgerichtet und präzise an die Einsatzkräfte weitergegeben werden. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für das Engagement meiner Führungskräfte und auch der Einsatzkräfte bedanken.