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Hunden, lw: Eher ruhig erging es der Feuerwehr Hunden im abgelaufenen Jahr. Die Brandschützer rückten zu einem Kleinbrand und einem umgestürzten Baum aus. Für die 48 aktiven Mitglieder jedoch kein Grund sich auszuruhen. Fest verankert in der örtlichen Gemeinschaft, trug die Wehr auch 2018 maßgeblich zu einem harmonischen Dorfleben bei. Unter anderem organisiert die Wehr seit langer Zeit den Umwelttag im Ort, 2019 steht hier bereits der 25. Umwelttag an. Ferner bildeten sich zahlreiche Mitglieder bei Aus- und Fortbildungen, sowie Lehrgängen fort, um für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

 

Bütlingen, lw: Große Freude gab es im letzten Jahr bei der Feuerwehr Bütlingen. Im Mai konnte diese ein neues HLF10 in den Dienst stellen. Das Fahrzeug löst das in die Jahre gekommene LF8 der Wehr ab und gilt schon jetzt als Zukunftsweisend für künftige Ersatzbeschaffungen in der Elbmarsch, ist auch Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer überzeugt. Dabei konnte die Feuerwehr Bütlingen auf ein Vorführfahrzeug der Firma Schlingmann zurückgreifen und hier noch einmal kräftig sparen.

Feuerwehr funktioniert in Bütlingen. Das machen nicht zu Letzt die 386 Jahre Treue zur Wehr deutlich die die 10 an diesem Tag geehrten Mitglieder aufweisen konnten. Sven Wolkau, als stellvertretender Kreisbrandmeister, konnte die Ehrungen vornehmen. Besonders beachtlich hierbei die Ehrung von Erich Ernst, der 1949, als damals 19 jähriger, in die Wehr eintrat. Er wurde für stolze 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Ernst, der länger Mitglied der Feuerwehr ist als die meisten Anwesenden der diesjährigen Jahreshauptversammlung alt sind, nahm seine Ehrung stolz persönlich in Empfang. Weitere Ehrungen gab es für Holger Gerstenkorn, Eckhardt Wiegel sowie Peter Wiegel für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Andreas Suhr und Norbert Wolter wurden zudem für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Marschacht, lw: Einen umfangreichen Jahresbericht konnte Ortsbrandmeister Gerrit Krepinsky auf seiner ersten Jahreshauptversammlung im Amt als Ortsbrandmeister vortragen. Krepinsky berichtete den 42 anwesenden aktiven Kameraden, sowie Gästen aus der Altersabteilung und einigen fördernden Mitgliedern von den Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. So absolvierte die Wehr insgesamt 35 Einsätze. Davon acht Brand- und 19 Hilfeleistungseinsätze. Dreimal gab es einen Fehlalarm und fünf weitere Einsätze fallen in die Kategorie „sonstige“ zu denen beispielsweise Brandsicherheitswachdienste im Rahmen von Veranstaltungen zählen. Hierzu zählten Einsätze auf der Elbe, etwa als ein Binnenschiff im Bereich Drage auf Grund lief ebenso, wie ein Garagenbrand oder auch mal eine brennende Mülltonne.

Insgesamt zählt die Wehr 53 aktive Kameraden und Kameradinnen. Die 42 jetzt anwesenden Mitglieder hatten auf dieser Versammlung die Aufgabe einen stellvertretenden Ortsbrandmeister für die nächsten 6 Jahre zu wählen. Wenig überraschend war sich die Wehr einig dem bisherigen Amtsinhaber, Hartmut Flindt, auch weiterhin ihr Vertrauen zu schenken. Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer leitete die geheime Wahl und freute sich über das klare Votum für Flindt.

Oldershausen, yb. Ortsbrandmeister Kai Corbelin blickte bei der vergangenen Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonderes Highlight: Die Oldershausener Brandschützer richteten im vergangenen Jahr den Gemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Elbmarsch aus. Dort konnte der Gastgeber nicht nur bei der Organisation überzeugen. Auch auf feuerwehrspezifischer Ebene glänzte die Wettbewerbsgruppe aus Oldershausen, die den Gemeindewettbewerb als Sieger beenden konnte

Im Bereich der Einsatzzahlen kam man mit neun Einsätzen (drei Brandeinsätze, sechs TH-Einsätze) auf drei weniger als im Vorjahr. Besonders in Erinnerung blieb dabei das Unwetter an Christi Himmelfahrt. Dort mussten die Oldershausener an etlichen Einsatzstellen im Ort tätig werden. Neben den Einsätzen hielt sich die Einsatzabteilung bei Übungsdiensten, u. A. im Bereich des Brandbekämpfungszuges B3, für weitere Ernstfälle fit. Zudem bildeten sich einige Kameradinnen und Kameraden bei Lehrgängen auf Landes- und Kreisebene weiter. Zum Abschluss seines Berichtes durfte der Ortsbrandmeister noch die Vorstellung dreier Feuerwehrfrauen-Anwärterinnen vornehmen: Larissa Corbelin, Hannah Schlicht und Mirja Winterberg kommen aus der eigenen Nachwuchsabteilung und wurden im Rahmen der Versammlung offiziell in die Einsatzabteilung aufgenommen.

 

Stove, lw:  Wohl eine der stärksten Einsatzabteilung der Feuerwehren in der Elbmarsch verbirgt sich hinter der Feuerwehr Schwinde/Stove. Zumindest wenn man die Mitgliederzahlen der Wehr hört. 53 aktive Mitglieder zählt die Einsatzabteilung, erläuterte Florian Wedemann auf seiner ersten Jahreshauptversammlung als Ortsbrandmeister. Für Wedemann eine Premiere. Er übernahm erst im letzten Jahr die Wehr. Das sei ihm jedoch nicht schwer gefallen, so Wedemann. Haben er und sein Stellvertreter Christoph Meinke doch eine vorbildliche und gut funktionierende Wehr aus den Händen ihrer Amtsvorgänger übernommen. Da drauf und auf eine wirklich gut funktionierende Kameradschaft sei man schon ein bisschen stolz, so Wedemann. Mit recht.

 

Drage, tw:  Auch die Freiwillige Feuerwehr Drage begann das Jahr wie üblich mit ihrer Jahreshauptversammlung. Ortsbrandmeister Christian Matthies und sein Stellvertreter Benjamin Storbeck luden die Wehr und die Gäste aus Rat und Verwaltung sowie der Kreisfeuerwehr in das Gerätehaus Drage ein.  Auch für die Drager Kameraden und Kameradinnen war das Jahr 2018 ein ereignisreiches. Insgesamt 20 Einsätze hatte sie abzuarbeiten. Darunter 8 Brandeinsätze aber auch diverse Hilfeleistungseinsätze. Hierunter fiel zum Beispiel auch die Rettung einer Kuh aus der Elbe.

Mit 32 aktiven Mitgliedern war die Wehr diesen Anforderungen durchaus gewachsen. Zudem sorgen 13 Jugendfeuerwehrmitglieder und 11 Kindern in der Kinderfeuerwehr dafür, dass die Wehr auch in Zukunft gut aufgestellt ist.

Aber auch außerhalb der Einsätze und Dienste trug die Feuerwehr Drage, wie jedes Jahr, reichlich zum gesellschaftlichen Leben des Ortes bei. Das Traditionsfest „Die Elbe brennt“ hatte ihr 60. Jubiläum und die Wehr feierte dieses mit zahlreichen Besuchern und einem bunten Höhenfeuerwerk. Aber auch das Preisskat & Knobeln sowie das Osterfeuer durften nicht fehlen.

Auch der Bürgermeister der Gemeinde Drage, Uwe Harden, lobte dieses und bedankte sich in diesem Zuge für die tolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Wehr.

Ehrungen und Beförderungen gab es auch in diesem Jahr für die Drager Kameraden und Kameradinnen. Durchgeführt wurden diese von Samtgemeindebrandmeister Matthias Dittmer zusammen mit seinem Stellvertreter Bernd Block. René Matschiavelli wurde befördert zum Oberlöschmeister und Löschmeister wurde Christian Werner. Außerdem dürfen sich Alina Flögel und Kristin Weichert nun Oberfeuerwehrfrauen nennen. Zum Feuerwehrmann sowie zur Feuerwehrfrau wurden Lukas Wenk, Heiko Ahrens-Wiegel und Saskia Weichert ernannt.

Michael Bulst, stellvertretender Abschnittsleiter Elbe, als Vertreter der Feuerwehr des LK Harburgs und Kerstin Busch Ordnungsamtsleiterin der SG Elbmarsch beglückwünschten die Beförderten und Geehrten und dankten für die nicht selbstverständliche Einsatzbereitschaft.

 

120, das war die Zahl der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Avendorf.
Für insgesamt 120 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Avendorf wurden Waldemar Angermann und Rolf- Dieter Westedt (beide jeweils 60 Jahre) vom Kreisbrandmeister Volker Bellmann mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsens für langjährige Mitgliedschaft geehrt. 120 hat 2019 noch eine andere Bedeutung, wie Ortbrandmeister Ulric Gerner stolz berichtete. 1899 wurde die Freiwillige Feuerwehr Avendorf gegründet und 120 Jahre später ist sie noch immer ein fester Bestandteil im kleinen Dorf an der Elbe. Aus diesem Grund möchten die Avendorfer Kameradinnen und Kameraden ihren 120. Geburtstag mit den anderen Wehren aus der Elbmarsch und der Nachbarschaft feiern.
Am 29. Juni 2019 findet rund um das Avendorfer Gerätehaus der diesjährige Gemeindefeuerwehrtag statt. Der Tag startet mit dem vor 10 Jahren in Avendorf ins Leben gerufenen Frühschoppen für die Alterskameraden, den Leistungswettbewerben am Nachmittag und endet am Abend mit einem Feuerwehrball für Jedermann. Bei seinem Rückblick auf das Jahr 2018 stellte Gerner fest, dass man zwar „nur“ eine einstellige Einsatzzahl von 4 hatte aber das Augenmerk dafür verstärkt auf die Ausbildung legte. Mit 25 Übungs- und Ausbildungsdiensten und 4 Kreisbereitschaftsübungen hielten sich die Avendorfer Brandschützer auf den aktuellen Stand in Sachen Feuerwehrwissen. Zudem wurden mehrere Kameradinnen und Kameraden zu 10 überörtlichen Ausbildungen auf Kreis- und Landesebene geschickt. Des Weiteren ernannte Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer bei der Jahreshauptversammlung Alexander Behr zum Feuerwehrmann und beförderte Daniela Schoth zur Hauptfeuerwehrfrau.

 

 

Erstmalig eröffnet der neu gewählte Ortsbrandmeister Andre Harenberg die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rönne.In seinem Bericht resümiert er das vergangene Jahr der Rönner Wehr; Mit insgesamt 12 Einsätzen war es ein relativ ruhiges Jahr für die Feuerwehr Rönne. Ich freue mich, dass auch im Einsatzjahr 2018 unser Einsatzfahrzeug bei jedem Einsatz gut besetzt war. Dies zeigt die Einsatzbereitschaft der Rönner Feuerwehr!

In den Einsatz- und Übungsdiensten konnten die Kameraden, inklusive der in der Feuerwehr anfallenden Tätigkeiten, auf gut 2600 Stunden ehrenamtliche Tätigkeiten zurückblicken. Aufgrund ihrer Leistungen konnten dieses Jahr Katharina Voss und Rainer Moed zum Hauptfeuermann/Frau befördert werden, Thies Claasen erhielt die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Kai von Deyn wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Mit einer neuen Tragkraftspritze sowie eines neuen Hydraulikaggregats sorgte die Samtgemeinde Elbmarsch dafür, dass das Fahrzeug der Feuerwehr Rönne auf dem neuesten Stand ist.

Eine Zugabe gab es vom Förderverein der Feuerwehr Rönne. Dieser hat das Fahrzeug mit einer Rundumbeleuchtung sowie einem weit sichtbaren Heckwarnsystem ausgestattet. Gerne, so der erste Vorsitzende des Fördervereins Rainer Moed, stellen wir Mittel für den noch besseren Schutz und die Sicherheit der Kameraden bereit.

 

Tespe, lw:  Einen wahren Wahlmarathon absolvierten die 31 anwesenden Wahlberechtigten Kameradinnen und Kameraden der Tesper Feuerwehr. Gleich zwei neu stellvertretende Ortsbrandmeister galt es in geheimer Wahl zu wählen. Michael Futh, der nunmehr seit 30 Jahren als Stellvertreter der Ortswehr fungierte, tritt nicht mehr für eine weitere Wahl an. Als 1. Stellvertretenden Ortsbrandmeister wählten die Anwesenden Jan Elvers, der mit 18 Stimmen die Wahl gegen René Krumstroh (12 Stimmen) für sich entschied. In der zweiten Wahlrunde konnte dann Krumstroh, als alleiniger Bewerber, die Wahl zum 2. Stellvertretenden Ortsbrandmeister für sich entscheiden. Beide neu Gewählten Stellvertreter werden gemeinsam ab dem 15. März den bisherigen Amtsinhaber ablösen.

In offener Wahl galt es weiterhin das komplette Kommando zu wählen. Bis auf den Kassenwart konnten alle Positionen durch Wiederwahl mit den bisherigen Amtsinhabern besetzt werden. Harry Bayer wird künftig die Finanzen der Wehr verwalten und das Ortskommando als Kassenwart ergänzen.

 33 Einsätze absolvierte die Wehr im vergangenen Jahr. Davon 10 Brandeinsätze und 17 Hilfeleistungen. Sechs Mal stellte sich eine Alarmierung als Fehlalarm aus. Im März übernahmen die Brandschützer kurzerhand einen Einsatz ihrer Nachbarn aus Bütlingen. Diese herhielten ihren Einsatzbefehl zu einem Feuer kurz vor Beginn ihrer eigenen Jahreshauptversammlung. Damit die Bütlinger, wie geplant, ihre Versammlung abhalten konnten sprangen die Tesper Kameraden ein.

Insgesamt 42 aktive Kameradinnen und Kameraden verrichten in Tespe ihren Dienst. Ein ausgewogener und optimal Abgestimmter Aus- und Fortbildungsplan sorgt bei allen Brandschützern für einen gleichbleibend hohen Ausbildungsstand. 16 weitere Kameraden zählt die Altersabteilung. 15  Kinder in der Jugend- und insgesamt 9 Kinder in der Gemeindekinderfeuerwehr, die insgesamt 14 Kinder zählt.

Drennhausen, lw:  Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter den Brandschützern aus der Feuerwehr Drenhausen/Elbstorf. 11 Einsätze galt es im Jahr 2018 abzuleisten. Fünf davon waren Brandeinsätze, drei weitere Hilfeleistungen und drei Brandsicherheitswachdienste unter anderem auf dem Lampionfest in Drage. Ein quer zur L-217 umgestürzter Baum sorgte im Juli für einen längeren Einsatz. Bei mehreren Kleinbränden, zumeist in Drage, unterstützte die Wehr außerdem. Mit ihren 34 aktiven Mitgliedern ist die Wehr nach wie vor gut aufgestellt. Elf Alterskameraden und 91 fördernde Mitglieder zählen ebenso zur Wehr.

Mit einer Reihe an Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen hielten sich die Brandschützer aus Drenhausen auch im abgelaufenen Jahr fit. Zusätzlich nahmen die Kameraden, als Bestandteil des Brandbekämpfungszuges 3, an drei Zugübungen teil.

Elbmarsch, lw:  Das Jahr neigt sich dem Ende zu. In der Führungsriege der Elbmarsch-Feuerwehren hat sich im abgelaufenen Jahr sowohl auf Gemeinde- als auch Ortsebene viel getan. Neue Führungskräfte haben in diesem Jahr die Aufgaben der altgedienten Führungen übernommen, die ihre Positionen und Funktionen zu Gunsten jüngerer Kräfte zur Verfügung stellten. Viele dieser neuen Funktioner konnten sich bereits in diesem oder dem vergangenem Jahr in ihrem Job unter Beweis stellen. So konnte Gemeindebrandmeister Matthias Dittmer nun auch einige Kameraden für ihre Verdienste befördern. Im festlichen Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier des Gemeindekommandos beförderte Dittmer seinen 1. Stellvertreter Bernd Block zum Oberbrandmeister, seinen 2. Stellvertreter Benjamin Storbeck zum Brandmeister, sowie Andrè Harenberg (Hauptlöschmeister), Cord Marben und Florian, Wedemann  (Oberlöschmeister). Benjamin Pietrucha erhielt eine Beförderung zum Löschmeister. Zu den ersten Gratulanten gehörten dann auch Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth und Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender Volker Bellmann.