• 01.jpg
  • 02.jpg
  • 03.jpg
  • 04.jpg
  • 05.jpg
  • 06.jpg

 Schwinde, LK Harburg, Niedersachsen, lw: Feuerwehren aus drei Bundesländern waren am Ostermontag an einer umfangreichern Wasserrettungsaktion beteiligt. Am späten Nachmittag ging bei der Geesthachter Polizei der Notruf ein, dass auf der Elbbrücke zwischen Rönne (NI) undalt Geesthacht (SH) ein Mann im Begriff sei von der Brücke zu springen. Nur knapp 10 Minuten später traf die erste Polizeieinheit auf der Brücke ein. Jedoch zu spät. Der lebensmüde Mann war bereits in das nur wenige Grad kalte Wasser der Elbe gesprungen. Sofort alarmierte die Streife weitere Rettungskräfte. Neben der schleswig-holsteiner Feuerwehr aus Geesthacht rückten Kräfte aus Hamburg und Niedersachsen mit zahlreichen Booten zur Einsatzstelle aus. Außerdem Rettungswagen und Notarzt, sowohl auf niedersächsischer Seite, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 29 aus Hamburg.

 

Die Überlebenschancen bei einem Sprung direkt in das aufgewühlte Wasser des Elbwehres sind, auch angesichts der herrschenden Temperaturen, denkbar schlecht. Einsatzkräfte auf der niedersächsischen Seite entdecken dann den treibenden Körper im Strom ca. 300 Meter unterhalb des Wehres. An ein überleben des ca. Anfang 50-jährigen Mannes glaubt zu diesem Zeitpunkt noch keiner der eingesetzten Rettungskräfte. Doch dann kann der Mann, der sich bereits seit ca. 20 Minuten in dem eiskalten Wasser befindet, aus eigener Kraft ans Ufer schwimmen. Hier nehmen eine Bootsbesatzung, sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers ihn mit starker Unterkühlung, aber sonst wohlauf, in Empfang. Nach kurzer Untersuchung wird der Gerettete, auf Grund des unwegsamen Geländes auf dieser Uferseite, mit einem Boot der Feuerwehr auf das niedersächsische Ufer übergesetzt und an den Rettungsdienst übergeben.alt

Im Einsatz befanden sich neben einem Zug der Berufsfeuerwehr Hamburg, Freiwillige Feuerwehren aus Geesthacht (SH), Hamburg, Schwinde-Stove (NI), Marschacht (NI), Drage (NI), Lassrönne (NI), Hoopte (NI), der Rettungshubschrauber Christoph 29, RTW und NAW aus dem LK Harburg, sowie mehrere Einheiten der Polizei aller Bundesländer.