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Drage, lw: Nachbarn ist es zu verdanken, dass nach einem Wasserrohrbruch in Drage nicht ein noch größer Schaden entstanden ist. Verwundert, da drüber das nach längerer Trockenperiode die Entwässerungsgräben an der Grundstücksgrenze gefüllt waren, machten sich die Nachbarn eines Doppelhauses auf die Suche nach der Quelle des Wassers. Schnell stießen sie dabei auf das angrenzende Doppelhaus. Aus dem Mauerwerk traten bereits große Mengen Wasser. Da auf klingeln an beiden Wohneinheiten kein Bewohner reagierte und augenscheinlich keiner zu Hause war alarmierten die Nachbarn umgehend die Feuerwehr über den Notruf.

Beim Eintreffen der Drager Feuerwehr trat bereits aus beiden Wohnungen Wasser aus Türen und dem Mauerwerk. Durch die Terassentüren war in der rechten Wohnung bereits ein Wasserstand von gut 50cm und in der linken Wohnung von ca. 10 cm zu erkennen. Während der Besitzer der linken Wohnung kurz Zeit später an der Einsatzstelle eintraf, war der Mieter der rechten Wohnung zunächst nicht zu erreichen. Die Feuerwehr entschloss sich daher eine Terassentür zu öffnen um zunächst den Wasserstand zu senken und einen weiteren Anstieg des Wasserspiegels und damit die Gefahr des Überspülens des elektrischen Hausanschlusses zu verhindern.

Zwischenzeitlich konnte der Hausanschluss lokalisiert und abgedreht werden, so dass kein weiteres Wasser eindrang. Nach einer Kontrolle innerhalb der Wohnung konnte ein abgerissenes Ventil an der Hauptwasserleitung als Ursache für den Wasserschaden ausgemacht werden.

Nachdem die Feuerwehr beide Wohnungen weitestgehend mit Besen und Abzieher von Wasser befreit und Wasser- und Stromversorger die Versorgung beider Wohnungen unterbrochen hatten, konnte die Feuerwehr den Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beenden und die Einsatzstellen an die Besitzer übergeben.