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 Avendorf, 19.08.2011, lw: Zwei Reiterinnen entdeckten am Freitag den 19.08.2011 in den Nachmittagstunden  auf einer Koppel in der Avendorfer Feldmark ein Pferd das offenbar in einen angrenzenden Graben geraten war und sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien konnte.

Der 23-jährige Wallach war bereits bis zum Bauch im Schlick versungen und augenscheinlich völlig  erschöpft, von den Versuchen sich selbst zu befreien.

Über den Notruf alarmierten die Pferdeliebhaberinnen die örtliche Feuerwehr aus Avendorf. Diese rückte mit 10 Mann zur Unglücksstelle aus. Unterstützung erhielten die Avendorfer überraschend von Kameraden der Nachbarfeuerwehr aus Tespe. Hier waren Kameraden gerade mit der Fahrzeugpflege beschäftigt und boten spontan ihre Hilfe an.

Gemeinsam gruben die Retter das Pferd, das sich nach Schätzung einer ebenfalls anwesenden Tierärztin bereits ca 3 bis 5 Stunden in dieser misslichen Lage befand,   mit Schaufeln und Spaten frei.

Nach einer ersten Begutachtung und Versorgung mit Schmerzmitteln durch die Tierärztin, konnte das Tier mit einem Trecker und unter das Tier geschobenen Feuerwehrschläuchen befreit werden.

Gut 1 ½ Stunden dauerte der Einsatz für die Helfer. Dem Pferd ist bei dieser Aktion glücklicherweise nichts passiert. Es erholt sich jetzt unter tierärztlicher Aufsicht von den Strapazen.